Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 25.02.2025

    CCDH

    Wie viel macht der von Meta-Chef Mark Zuckerberg angekündigte Abbau der der Inhaltsmoderation auf Facebook und Instagram kaputt? Das analysiert die britisch-US-amerikanische NGO Center for Countering Digital Hate auf rund 30 Seiten.

  • BR

    Der BR hat sich die Wahlergebnisse bei jungen Menschen und die TikTok-Performances der Parteien angeschaut. Sind Parteien auf TikTok erfolgreich, wenn sie Themen von jungen Menschen ansprechen? Oder sind sie bei jungen Menschen erfolgreich, wenn ihr TikTok-Auftritt überzeugt?

  • taz

    Über Virulentes in sozialen Medien berichten, ohne dass es flach wirkt: Der taz gelingt das regelmäßig überraschend gut. Diesmal geht es um sich häufende Posts zu selbstgewählten Kontaktabbrüchen zu den eigenen Eltern, angenehm gut eingeordnet und unaufgeregt.

  • Ticker vom 24.02.2025

    Ars Technica

    Seit Jahresanfang müssen Netzbetreiber in New York bezahlbares Internet anbieten. Das nehmen sich immer mehr US-Bundesstaaten zum Vorbild – und treiben den Anbietern Angstschweiß auf die Stirn.

  • The New York Times

    China soll KI-gestützt regimekritische Postings in aller Welt sammeln und auswerten. Aufgefallen war die Kampagne dem US-Unternehmen OpenAI, weil Unbekannte ihre Tools genutzt haben sollen, um Bugs im Überwachungssystem aufzuspüren.

  • Forbes

    Für Google haben SMS-Nachrichten als Methode für Zwei-Faktor-Authentifizierung ausgedient. Stattdessen sollen vermehrt QR-Codes zum Einsatz kommen, zitiert Forbes mehrere Google-Angestellte.

  • The Guardian

    Knapp eine Million australische Dollar soll der Messenger-Dienst Telegram an Bußgeld zahlen. Das Unternehmen habe nicht fristgerecht beantwortet, wie es mit Inhalten wie Terrorismus und Kindesmissbrauch umgehe, so die Regulierungsbehörde eSafety.

  • Der Standard

    Über einen ausgeklügelten Angriff ist es mutmaßlich der nordkoreanischen Lazarus-Gruppe gelungen, bei der Kryptobörse Bybit rund 1,5 Milliarden US-Dollar zu erbeuten. Es ist der mit Abstand größte Kryptoraub in der Geschichte.

  • ZDF

    Reuters zufolge drohen die USA der Ukraine damit, sie vom Satellitensystem Starlink abzuklemmen, wenn sie einem Rohstoff-Deal nicht zustimmen. ZDF analysiert, was eine Abschaltung für Folgen hätte.

  • wahlrecht.de

    Das vorläufige Ergebnis der Bundestagswahl steht fest. Die FDP ist raus, das BSW kommt gar nicht erst rein. Und es zeichnet sich eine Koalition aus CDU, CSU und SPD unter einem Bundeskanzler Friedrich Merz ab.

  • Ticker vom 21.02.2025

    The Register

    Wie kriegt man Menschen dazu, statt der Telefon-Hotline die Online-Hilfeseiten zu nutzen? Man lässt sie eine kleine Ewigkeit in der Warteschleife: fünfzehn Minuten. So macht es PC- und Druckerhersteller HP laut The Register, auch für Kunden in Deutschland. Oder doch nicht.

  • BBC

    Apple schafft wegen des Investigatory Powers Act die aktivierbare Ende-zu-Ende-Verschüsselung von iCloud-Inhalten für Kund:innen in Großbritannien ab.

  • Golem.de

    Die Pilotphase der elektronischen Patientenakte in drei Testregionen ist immer noch nicht vollständig angelaufen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen fordern daher, die Testphase zu verlängern, und warnen vor Akzeptanzproblemen bei Praxen und Patient:innen.

  • NDR

    Erneut wurde ein Datenkabel in der Ostsee beschädigt, diesmal vor der schwedischen Insel Gotland. Die schwedische Polizei hat Ermittlungen wegen möglicher Sabotage gestartet. Es ist die dritte Beschädigung der Leitung "C-Lion1" innerhalb von vier Monaten.

  • ORF

    US-Vizepräsident Vance setzt seine Erzählung von der Münchner Sicherheitskonferenz fort. Er knüpft die Unterstützung Deutschlands in der Landesverteidigung an seine eigene Vorstellung von Rede- und Meinungsfreiheit.

  • taz

    Elon Musk nutzt mal wieder seine Plattform X, um auf politische Ereignisse zu reagieren und sich in selbige einzumischen. Wer noch wissen will, worum es diesmal ging, kann das bei der taz nachlesen.

  • ars technica

    Der von Trump ausgesuchte, neue Chef der US-Behörde FTC hat angekündigt, vermeintliche Zensur durch Tech-Plattformen untersuchen zu wollen. Die sollten ihre Nutzer:innen nicht "schikanieren". Damit geht der rücksichtslose Deregulierungskurs der US-Regierung weiter.

  • RSF

    Reporter ohne Grenzen fordert von der künftigen Bundesregierung, den Quellenschutz durch ein Recht auf Verschlüsselung zu stärken. Außerdem will die Organisation, die für die Pressefreiheit kämpft, dass Medienschaffende auf Demonstrationen besser geschützt werden.

  • Reuters

    Insider berichten laut Reuters, dass TikTok seine Moderationsteams verkleinere und Menschen entlasse. Derzeit sollen rund 40.000 Personen im Bereich "Trust and Safety" arbeiten; wie viele es künftig sein werden, ist unbekannt.

  • Golem.de

    Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, fordert eine wirksame Regulierung von Kryptowährungen. Andernfalls könnten diese eine neue Finanzkrise auslösen.

  • TechCrunch

    Schon wieder ein Datenleck bei Spionage-Apps: Sicherheitsforscher konnten private Informationen von Telefonen einsehen, die mit den Programmen Cocospy und Spyic überwacht wurden. Außerdem waren die E-Mail-Adressen der Überwachenden sichtbar.

  • Ticker vom 20.02.2025

    Tagesschau

    In Australien kommt bald ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Nun kritisiert eine Behörde, dass diese das Verbot leicht umgehen können. Die Plattformen vertrauen bisher offenbar auf Selbstauskünfte beim Alter.

  • Golem.de

    15 Prozent aller Haushalte sind beim Glasfaserausbau auf Fördermittel angewiesen, so eine Studie des Consulting-Unternehmens EY. Bei den meisten davon ist die Förderung angekommen, aber nur wenige haben inzwischen eine moderne Leitung.

  • Amnesty International

    Das ägyptische Regime hat seit Ende letzten Jahres mindestens 59 Menschen festgenommen, weil sie auf Facebook und Telegram mit regierungskritischen Inhalten interagiert hatten. Amnesty International fordert ihre sofortige Freilassung.