Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 17.06.2025

    tagesschau.de

    Der im Jahr 2014 verstorbene ARD-Journalist Peter Scholl-Latour soll eine "Gelegenheitsquelle" des BND gewesen sein. Das sollen Akten des Geheimdiensts zeigen, die der WDR erstmals ausgewertet habe.

  • beck-aktuell

    20.000 neu eingereichte KI-generierte Musikstücke beim Streamingdienst Deezer – pro Tag. Wie soll man da noch Künstler*innen fair vergüten? Und wie viel Gefühl hat diese Musik überhaupt? Ein kurzer Bericht mit Stimmen aus der Branche.

  • Verfassungsblog

    Innenminister Dobrindt will trotz einer Gerichtsentscheidung weiter Asylsuchende an den Grenzen zurückweisen. Dafür watscht ihn ein Jurist im Verfassungsblog ab. Er warnt vor "Missachtung von Gerichtsentscheidungen", um "eigene symbolpolitische Maßnahmen zu legitimieren".

  • Tagesspiegel

    Der X-Account "Pentagon Pizza Report" verzeichnet, wann die Pizzerien rund um das US-Verteidigungsministerium besonders ausgelastet sind. Bei hohem Pizza-Verbrauch steht für gewöhnlich Dramatisches an, so wie zuletzt Israels Angriff auf den Iran.

  • Spiegel

    Ab September gibt es ein Trump-Smartphone für 499 Dollar. Angeblich wird es in den USA gefertigt. Donald Trumps Söhne wollen auch einen passenden Trump-Handyvertrag anbieten.

  • LfD Niedersachsen

    Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen hat einen Livestream vom FKK-Strand verpixeln lassen. Videoüberwachung durch Unternehmen und Privatpersonen machte einen großen Teil der Behördenarbeit in 2024 aus.

  • heise online

    Ein 30-jähriger Deutscher soll den Drogenmarktplatz Archetyp Market betrieben haben. Das BKA hat ihn in Barcelona festgenommen. Insgesamt 250 Millionen Euro habe die Plattform umgesetzt.

  • Ticker vom 16.06.2025

    The New York Times Magazine

    KI-Anwendungen schickten sich derzeit wortwörtlich an, Geschichte umzuschreiben, so die These des NYT Magazine. Ob das zur Utopie oder eher Dystopie ausartet, muss vorerst unbeantwortet bleiben.

  • heise online

    Im Februar urteilte das Landgericht Berlin, dass die soziale Plattform X Forschenden Zugang zu Daten einräumen muss. Nun hat das gleiche Gericht die Einstweilige Verfügung wieder kassiert, weil diese zwar zulässig, aber nicht ausreichend begründet gewesen sei.

  • zdnet

    Smartphone-Nutzer:innen installieren immer mehr Apps auf ihren Geräten. 2022 waren es durchschnittlich 25 Apps, im vergangenen Jahr dann 42. Jüngere Menschen haben in der Regel doppelt so viele Apps installiert wie ältere Menschen.

  • BMJV

    Gerichte und Notar:innen sollen Dokumente künftig auch elektronisch beurkunden können. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Bundesjustizministerium vergangene Woche veröffentlichte. Bislang können Urkunden nur in Papierform ausgestellt werden.

  • Der Standard

    Google veröffentlicht nicht mehr alle Code-Bestandteile von Systemupdates seiner Pixel-Telefone. So wird es schwieriger, alternative Betriebssysteme wie GrapheneOS für die Smartphones zu entwickeln.

  • Mattel

    Mattel und OpenAI kooperieren. Gemeinsam wollen die Unternehmen KI-gestützte Produkte auf den Markt bringen. Mattel stellt unter anderem Barbie-Puppen her.

  • golem.de

    Führungskräfte verschiedener Tech-Konzerne leisten fortan einen Militärdienst light bei der US-Armee. In einer Spezialeinheit werden sie künftig 120 Stunden im Jahr Soldat:innen im Umgang mit KI-Tools schulen oder die Armee beim Kauf von Technologie unterstützen.

  • heise online

    Das Zentrum für digitale Souveränität (Zendis) und das Robert-Koch-Institut wollen die Plattform OpenDesk in die Kommunikationsplattform Agora des Öffentlichen Gesundheitsdienstes integrieren. OpenDesk gilt als Alternative für das Office-Paket Microsoft 365.

  • Ticker vom 13.06.2025

    rbb24

    Zwei Schulsozialarbeiterinnen berichten anonym über ihren Alltag an einer Berliner Oberschule. Sie sprechen darüber, wie sie mit Sexting, Mobbing und TikTok-Challenges umgehen. Und dass sie sich mehr Geld für Präventionsprogramme und Aufklärung wünschen.

  • New York Times

    Meta gründet ein KI-Labor, um an einer "Superintelligenz" zu arbeiten. Was soll das sein, fragt die New York Times, und gelangt zum Fazit: Nichts Genaues weiß man nicht.

  • VSquare

    Der Orban-freundliche selbsternannte Sicherheitsexperte Georg Spöttle verbreitet in Ungarn seit Jahren russische Propaganda und ist eng verbandelt mit der politischen Führungsriege. VSquare hat zu seinen Verbindungen zu russischen Diensten recherchiert.

  • heise online

    Nach Apple wehrt sich nun auch WhatsApp juristisch gegen britische Gesetze, die Hintertüren in iOS verpflichtend machen sollen. Meta befürchtet, dass hier ein "gefährlicher Präzedenzfall" geschaffen wird, der andere Nationen ermutigt, ebenfalls Verschlüsselung zu brechen.

  • LTO

    Disney und Universal haben in Kalifornien Klage gegen Midjourney eingereicht. Der KI-Bildgenerator verletze Urheberrechte an ikonischen Filmfiguren wie Darth Vader und Homer Simpson. Die Studios fordern Schadensersatz und Schutzmaßnahmen für die Zukunft.

  • tagesschau

    In den USA sind sie jetzt an dem Punkt angelangt, wo sie dem demokratischen Senator Alex Padilla aus Kalifornien Handschellen anlegen, weil er bei einer Pressekonferenz der Heimatschutzministerin kritische Fragen stellen will.

  • beck-aktuell

    Die Bundesregierung hat nun bis Ende März 2026 Zeit, das in Teilen verfassungswidrige BKA-Gesetz zu reformieren. Auf Bitte des Bundeskanzlers hat das Verfassungsgericht die ursprünglich auf Ende Juli 2025 gesetzte Frist verlängert.

  • Bundesnetzagentur

    Der Kopf der Plattform-Aufsicht in Deutschland ("Digital Services Coordinator") heißt künftig Johannes Heidelberger. In der Bundesnetzagentur wird er die nationale Durchsetzung des EU-Gesetzes über digitale Dienste (DSA) anleiten.

  • TechCrunch

    Im Feed der App Meta AI fand TechCrunch alarmierend private Gespräche mit dem Sprachmodell. Die Redaktion schließt daraus: Nutzer:innen sind sich wohl nicht bewusst, dass sie mit der Teilen-Funktion der App ihre Chats der Öffentlichkeit offenbaren.