Matthias Herz

  • : Umfrage: Einstellungen zur Internetnutzung und Datensicherheit im Kontext des NSA-Skandals
    Umfrage: Einstellungen zur Internetnutzung und Datensicherheit im Kontext des NSA-Skandals

    Bilder kleben heute nicht mehr in Fotoalben, Nachrichten stehen nicht mehr in Briefen und Treffen sind inzwischen Hangouts. Neue Möglichkeiten bergen aber immer Risiken: Das zeigt sich im Fall von Internetkommunikation anhand der Relevanz des Themas Datensicherheit. Gerade im Laufe des vergangenen Jahres wurde deutlich, wie aktiv – und kontrovers – die Diskussion um den verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit Daten geführt wird.

    Wie aktuell das Thema ist, zeigt jüngst die Debatte um die Spionageaffäre und die Ausweisung des höchsten CIA-Repräsentanten der USA. Die Medien sprechen an vielen Stellen von einer “Erschütterung der transatlantischen Freundschaft”. Und dabei zeigt sich: Geheimdienstmaßnahmen betreffen nicht “nur” mehr Internetnutzer, deren Daten ausspioniert werden. Vielmehr sind die Aktivitäten von NSA und Co. ein Politikum geworden.

    Eine Gruppe von Forschern der Universität Passau untersucht dazu in einer Studie Einstellungen zur Internetnutzung und Datensicherheit im Kontext des NSA-Skandals. Das Projekt wird kulturübergreifend in Deutschland, dem Vereinigten Königreich (UK) und den USA durchgeführt. Heimatinsitutionen sind dabei das DFG-Graduiertenkolleg ‘Privatheit’ und der Lehrstuhl für Computervermittelte Kommunikation (CvK) der Universität Passau.

    Ziel der Studie ist es, Einblicke in den länderspezifischen Umgang mit diesen Themen zu gewinnen und ein tiefergreifendes Verständnis spezifischer Einstellungen und Argumente zu skizzieren. Die Umfrage ist unter folgendem Link zu erreichen: http://ww2.unipark.de/uc/NSA/

    Die beteiligten Forscher:

    15. Juli 2014 7