Lieferando
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Lieferando, Wolt & Co.: „Brutaler Manchesterkapitalismus, der die Rechte von Arbeitnehmern aushöhlt“
Der Rechtsanwalt Martin Bechert vertritt Kurierfahrer*innen gegenüber Plattformen vor Gericht. Lieferando, Wolt & Co.: „Brutaler Manchesterkapitalismus, der die Rechte von Arbeitnehmern aushöhlt“ Subunternehmen in der Lieferdienstbranche unterlaufen Arbeitsstandards, entrechten Arbeitnehmer*innen und schaffen „beinahe sklavenartige Systeme“. Das sagt der Arbeitsrechtler Martin Bechert im Interview. Die EU-Plattformrichtlinie soll nun für bessere Arbeitsbedingungen sorgen – doch ist das wirklich möglich?
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EU-Richtlinie für Plattformarbeit: Was bei der Umsetzung in Deutschland nicht fehlen darf
Eine neue EU-Richtlinie soll Plattformarbeit verbessern. Deutschland hat zwei Jahre Zeit, sie umzusetzen. EU-Richtlinie für Plattformarbeit: Was bei der Umsetzung in Deutschland nicht fehlen darf Eine neue EU-Richtlinie soll die Arbeitsbedingungen von Plattformarbeitenden verbessern. Die Mitgliedstaaten haben in der Umsetzung allerdings große Freiräume. Gewerkschaften, Forschende und Plattformarbeitende fordern deshalb eine klare und starke Umsetzung in deutsche Gesetze.
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Plattformarbeit: Wie Beschäftigte frei kommunizieren sollen
Aus vereinzelten Beschäftigten kann mit Kommunikation ein Netzwerk werden. Plattformarbeit: Wie Beschäftigte frei kommunizieren sollen Wer auf Plattformen arbeitet, hat oft wenig Kontakt mit seinen Kolleg:innen. Den braucht es aber, damit man sich über Probleme austauschen kann. Ein neues EU-Gesetz schreibt vor, dass Unternehmen Kommunikationskanäle anbieten müssen, und ein Diskussionspapier bietet dafür erste Ansätze.
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Studie zu Gig-Work: Prekärst beschäftigt
Gig-Worker liefern meist prekär aus Studie zu Gig-Work: Prekärst beschäftigt Das Geschäft der Lieferdienste boomt. Doch viele Kuriere verdienen unterdurchschnittlich und haben befristete Jobs. Zu diesem Schluss kommt eine mit Zahlen unterfütterte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung.
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Plattformarbeit: Was die geplante Richtlinie der EU bedeutet
Die Rider*innen der Lieferdienstbranche bestimmen seit Jahren das Stadtbild. Plattformarbeit: Was die geplante Richtlinie der EU bedeutet Die EU will bessere Arbeitsbedingungen für Kurierfahrer*innen, Reinigungskräfte und andere in der Gig Economy. Doch was würde die geplante Plattformrichtlinie für Unternehmen in Deutschland bedeuten? Wir haben nachgefragt.
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Berlin: Lieferando will Betriebsräten kündigen
Lieferando-Kurier:innen in Berlin haben einen Betriebsrat (Symbolbild) Berlin: Lieferando will Betriebsräten kündigen Der neue Betriebsrat der Berliner Lieferando-Kurier:innen kommt nicht zur Ruhe: Nun soll rund der Hälfte der Mitglieder außerordentlich gekündigt werden. Sie sollen Lieferando bei der Vorbereitung der Wahl um hunderte Arbeitsstunden betrogen haben. Der Betriebsrat bestreitet das.
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Big Brother Awards: Negativpreis für Lieferando und BKA
Der Big Brother Award geht in diesem Jahr auch an Lieferando (Symbolbild) Big Brother Awards: Negativpreis für Lieferando und BKA Lieferando bekommt vom Verein Digitalcourage dieses Jahr einen Big Brother Award geliefert. Ein weiterer Negativpreis geht auf das Konto von Klarna – und auch die Bundesdruckerei erhält ihre Datenschutz-Rüffel schwarz auf weiß.
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Jahresbericht des Fairwork-Projekts: Mehr Plattformen, aber keine bessere Arbeit
Plattformarbeit hat in Deutschland viele Seiten Jahresbericht des Fairwork-Projekts: Mehr Plattformen, aber keine bessere Arbeit Es gibt mehr Konkurrenz um Arbeitskräfte in der Plattformwirtschaft, doch das hat nicht zu Verbesserungen der Arbeitsbedingungen geführt. Eine neue Untersuchung gibt dabei den Unternehmen Gorillas, Freenow und Uber besonders schlechte Noten.
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Gig Work: EU-Kommission will Scheinselbstständigkeit stoppen
Rider des Lieferdiensten Gorillas protestieren in Deutschland gegen prekäre Arbeitsbedingungen Gig Work: EU-Kommission will Scheinselbstständigkeit stoppen Plattformen wie Uber sollten europaweit rund 5,5 Millionen Arbeitskräfte anstellen, fordert die EU-Behörde. Sie legt eine Richtlinie vor, die gegen die Ausbeutung von Gig-Arbeiter:innen helfen soll.
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Lieferando: Abmahnung nach öffentlicher Kritik
Lieferando-Fahrer:innen demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen. Lieferando: Abmahnung nach öffentlicher Kritik Lieferando hat einen Fahrer abgemahnt, nachdem er das Unternehmen auf Twitter kritisiert hatte. Der Fahrer bemängelte Bugs bei der internen Scoober-App. Mitglieder des Betriebsrats protestieren.
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Lieferando: Verfahren um Darmstädter Betriebsrat geht in zweite Instanz
Zwischen Hubs, Betrieben und Plattformökonomie. Lieferando: Verfahren um Darmstädter Betriebsrat geht in zweite Instanz Das Unternehmen Lieferando und der Darmstädter Betriebsrat streiten sich vor dem Landesarbeitsgericht weiter. Es geht darum, was ein Betrieb überhaupt ist. Und ob die alten Regeln die moderne Plattformökonomie überhaupt erfassen können.
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Arbeit: Lieferando und seine Betriebsräte
In Frankfurt am Main, wo Lieferando hier Essen abholt, gab es gerichtliche Auseinandersetzungen zu Betriebsräten bei dem Lieferdienst. Arbeit: Lieferando und seine Betriebsräte An vielen Orten in Deutschland streiten gewählte Arbeitnehmervertretungen mit Lieferando. In manchen Städten ist mittlerweile eine Art Frieden erreicht. Doch in Darmstadt steht ein neues Gerichtsverfahren an – möglicherweise mit weitreichenden Konsequenzen für Fahrer*innen in anderen Städten.
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Deliveroo und die Plattformökonomie: Jetzt braucht es staatliche Förderung für Alternativen
Der Fall Deliveroo zeigt erneut: Die Politik sollte den Visionär:innen, die sich schon länger für Vielfalt in der Digitalwirtschaft einsetzen, jetzt die Hand reichen. Deliveroo und die Plattformökonomie: Jetzt braucht es staatliche Förderung für Alternativen Deliveroo zeigt mit dem überstürzten Rückzug aus Deutschland, wie wenig die Plattformökonomie für die da ist, die sie erst möglich machen. Einige aus der Ex-Belegschaft denken darüber nach, eine selbstverwaltete Alternative aufzubauen. Das Land Berlin sollte sie dabei unterstützen und auch andere digitale Genossenschaften mit einem eigenen Coop-Fund fördern.
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: NPP 181 zu Lieferdiensten: Wenn die App der Boss ist
Fahrer:innen für Lieferdienste: besonders autonom oder besonders ferngesteuert? : NPP 181 zu Lieferdiensten: Wenn die App der Boss ist Chris Köver und Markus Reuter sprechen mit Joanna Bronowicka, Soziologin an der Europäischen Universität Viadrina. Sie hat zahlreiche Interviews mit Fahrerinnen und Fahrern in Berlin geführt – und erzählt im dieses Mal englischsprachigen Podcast, warum Menschen bei den Firmen anheuern, wie sie versuchen, den Algorithmus auszutricksen und den Arbeitskampf gegen die Konzerne organisieren.