kulturerbe

  • Digitale Kunst: Demoszene wird Immaterielles Kulturerbe
    Screenshot der Demo "4k Intro - Then and Before" des Entwickler:innenteams von Altair.
    Digitale Kunst Demoszene wird Immaterielles Kulturerbe

    Das Bundesweite Verzeichnis der UNESCO nimmt mit der Demoszene zum ersten Mal in seiner Geschichte eine virtuelle Kulturform auf. Der Beschluss könnte weitreichende Folgen haben.

    24. März 2021
  • : Offene Kulturdaten: Preisverleihung bei Coding da Vinci
    Offene Kulturdaten: Preisverleihung bei Coding da Vinci

    Es ist keine leichte Aufgabe, Kulturdaten digital und frei zugänglich aufzubereiten, auch weil Kulturinstitutionen und Entwickler oft wenig miteinander zu tun haben. Der Hackathon „Coding da Vinci“ verknüpft beide und bringt so seit 2014 interessante Projekte hervor. Wir präsentieren die diesjährigen Gewinner.

    4. Dezember 2017
  • : Coding da Vinci 2017: Kultur in neuem Gewand
    Coding da Vinci 2017 - man darf auf innovative Projekte gespannt sein.
    Coding da Vinci 2017: Kultur in neuem Gewand

    Vom Kulturbetrachter zum Kulturschaffenden – das ist das Motto des Hackathons „Coding da Vinci“. Am 2. Dezember findet die Preisverleihung statt, bei der etwa einhundert Teilnehmer Softwareanwendungen präsentieren werden, die sie mit Hilfe offener Kulturdaten von Museen und Bibliotheken entwickelt haben.

    21. November 2017
  • : #np13 – Das digitale Gedächtnis muss frei verfügbar sein
    Ellen Euler bei ihrem Vortrag auf der "Das ist Netzpolitik!"-Konferenz
    #np13 – Das digitale Gedächtnis muss frei verfügbar sein

    In ihrem Vortrag auf der „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz erklärte Professorin Ellen Euler, warum das digitale Kulturerbe öffentlich zur Verfügung gestellt werden muss und welche rechtlichen Probleme es dabei gibt.

    30. September 2017
  • : Über 325.000 offene Kulturdateien sind erst der Anfang – News zum Kultur-Hackathon Coding da Vinci 2015
    Über 325.000 offene Kulturdateien sind erst der Anfang – News zum Kultur-Hackathon Coding da Vinci 2015

    von Bela Seeger, Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.

    Coding da Vinci 2015CC-BY Coding da Vinci, Volker Agueras Gaeng

    Über 325.000 offen lizensierte Dateien wurden 2014 bei dem Kultur-Hackathon Coding da Vinci zu verschiedenen Themen zur Verfügung gestellt – darunter Bilder, Sounds, Karten, Videos und Metadaten.

    Vom 25./26. April 2015 werden alle kulturaffinen Bastler_innen eingeladen, um in Kooperation mit Kultureinrichtungen aus offenen Daten und eigener Kreativität neue Anwendungen, mobile Apps, Spiele und Visualisierungen umzusetzen. Die besten Projekte in verschiedenen Kategorien werden am 5.Juli 2015 in Berlin prämiert.

    Stehen Kulturdaten unter offenen Lizenzen zur Verfügung, entsteht ein Freiraum, der es den Kulturinstitutionen ermöglicht, mit neuen Zielgruppen zu kooperieren und dabei das kreative Potenzial ihrer digitalen Sammlungen zu entdecken. Das kulturelle Erbe wird dadurch vom Ausstellungsobjekt zu einer Quelle von kulturellem und auch wirtschaftlichem Mehrwert.

    14662461775_4bee378763_k(1)CC-BY Coding da Vinci, Volker Agueras Gaeng

    Unter den 17 umgesetzten Kulturprojekten des letzten Jahres befand sich unter anderem Verbrannte-und-Verbannte.de, ein Projekt, das die Liste der im Nationalsozialismus verbotenen Publikationen und Autor_innen visualisiert und Alt-Berlin, eine App, die eine Erkundung der historischen Entwicklung Berlins ermöglicht. Die Browser-App Mnemosyne, die auch als museums-/archivinterne Installation konzipiert ist, ermöglicht es den Besuchern eine Symbiose aus digitaler und analoger Wirklichkeit herzustellen, indem es das Moment des stöbernden Flanierens ermöglicht.

    Dieses Jahr nehmen über 25 Kulturinstitutionen aus verschiedenen Sparten an Coding da Vinci teil, darunter u.a. die Deutsche Nationalbibliothek, das Jüdische Museum, SLUB Dresden, Deutsche Museum, und das Deutsche Zentrum des internationalen Theaterinstituts. Neben den bereits nachnutzbaren Daten werden neue Datensets am 15. April auf codingdavinci.de/daten veröffentlicht.

    Die Registrierung ist geöffnet. Teilnehmer_innen können sich um Stipendien für Reise und Unterkunft bewerben.

    Übersicht:
    Website & Anmeldung: www.codingdavinci.de
    Twitter: @codingdavinci

    Auftakt: 25./26. April 2015, Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23–24, Berlin
    Abschluss: 5. Juli 2015, Ort wird auf codingdavinci.de bekannt gegeben

    Kontakt: Helene Hahn, Projektleiterin Coding da Vinci, stellvertretend für alle Veranstalter (helene.hahn AT okfn.org)

    Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon ist ein Gemeinschaftprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Open Knowledge Foundation Deutschland, der Servicestelle Digitalisierung Berlin und Wikimedia Deutschland.

    23. März 2015
  • : Die Archivierung unseres digitalen Kulturerbes
    Die Archivierung unseres digitalen Kulturerbes

    Spiegel-Online weist wieder auf das große Problem der Datenarchivierung unseres (digitalen) Kulturgutes hin: Angst vor der digitalen Amnesie.

    Musik ist digital, Kommunikation ist digital, wahrscheinlich wabern bald auch Bücher nur noch als Bits und Bytes durch die Datennetze. Doch werden die kulturellen Schätze so Jahrtausende überdauern – und was werden Archäologen dereinst noch von uns finden?

    Passend dazu ist auch ein Artikel von Golem.de, der über ein EU-Projekt zur Archivierung von Computerspielen berichtete: Projekt „Keep“ soll das digitale Erbe der Menschheit erhalten.

    Der DRM-Server ist offline, das DVD-Laufwerk kommt mit der Kopierschutzsignatur nicht zurecht und die Grafikkarte nicht mit den 3D-Instruktionen: Damit der Zugriff auf Computerspiele auch künftig noch funktioniert, unterstützt die EU ein Projekt zur Archivierung und zur Emulation von Multimediainhalten.

    15. Februar 2009
  • : Kunst für Geeks erklärt
    Kunst für Geeks erklärt

    In dieser Flickr-Sammlung von „Paul the wine guy“ gibt es anhand von 44 Bildern aus der Kunstgeschichte einfach zu verstehende Beschreibungen, damit Geeks den Sinn der Bilder verstehen: Understanding art for geeks.

    whats_p2p.jpg

    Sehr schön.

    24. Januar 2008
  • : Digitales Bundesarchiv
    Digitales Bundesarchiv

    Das Bundesarchiv gibt es jetzt auch als „Digitales Bildarchiv des Bundesarchivs“ im Netz:

    Das Bundesarchiv verwahrt ca. 11 Millionen Bilder, Luftbilder und Plakate zur deutschen Geschichte. Erste Fotografien stammen aus dem Jahr 1860. Schwerpunkte der Überlieferung sind Bilddokumente zu Ereignissen und Personen

    * der Weimarer Republik (u.a. Bestand „Bild 102 Aktuelle-Bilder-Centrale, Georg Pahl“)
    * zum Dritten Reich, hier insbesondere die Bilder der Propagandakompanien der Wehrmacht (Bestand „Bild 101“),
    * zur DDR in Form von Bildern des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes ADN-Zentralbild (Bestand „Bild 183“) und
    * zur Bundesrepublik Deutschland (u.a. Bestand „B 145 Bild Presse- und Informationsamt der Bundesregierung“).

    Derzeit befindet sich ein repräsentativer Querschnitt von 60.000 Bildern in der Datenbank. Kontinuierlich werden neue Bilder in diese Datenbank eingestellt.

    Leider gibt es keine offene Lizenzierung für die nicht-kommerzielle Nutzung durch Bürger. In nicht-druckfähiger Qualität kann man sich aber wenigstens für den privaten Gebrauch Bilder herunterladen. Es erschliesst sich mir aber nicht, wie genau der „private Gebrauch“ definiert ist und ob das Einbinden in das eigene Blog auch darunterfällt. Irgendwie muss man dafür auch noch eine Bürokratie durchlaufen:

    5. Reproduktionen für den ausschließlich privaten Gebrauch
    Das Bundesarchiv stellt Reproduktionen für den privaten Gebrauch in ausreichender, aber nicht reprofähiger Qualität (pdf-Datei oder jpg-Datei mit einer Auflösung unter 100 dpi) zur Verfügung, wenn der Benutzer sich ausdrücklich und schriftlich verpflichtet, diese Reproduktionen nicht ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Bundesarchivs zu veräußern oder für kommerzielle Zwecke zu nutzen.

    Einfacher und bürgerfreundlicher wäre ja die Verwendung einer nicht-kommerziellen Creative Commons Lizenz. Wir haben schliesslich für die Inhalte mit unseren Steuern bezahlt, also gehören sie auch uns.

    11. September 2007