Grabarz
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: „No-Kids.org“ vs. Kinderpornografie: Aktionsseite offline!
: „No-Kids.org“ vs. Kinderpornografie: Aktionsseite offline! Sicher habt ihr es schon gelesen: Das Projekt „No-Kids“, mit dem die Hamburger Werbeagentur Grabarz & Partner Filesharing-Systeme mit gefälschten Dateien überfluten wollte, ist bis auf Weiteres offline. Offenbar haben die Betreiber erkannt, dass die Idee doch nicht so gut war, wie uns auch hier bei Netzpolitik in den Kommentaren erklärt wurde. RA Udo Vetter schreibt im Lawblog:
Technisch sollten Besucher der Seite no-kids.org ihre IP-Adresse für die “Teilnahme” an Tauschbörsen hergeben. Der jeweilige Anschlussinhaber wäre also identifizierbar gewesen. Laut FAZ will Grabarz & Partner das Konzept überarbeiten. Hierfür soll mit den Ermittlungsbehörden gesprochen werden. Oberstes Ziel sei es, dass für Teilnehmer kein Risiko besteht.
Weitere Details gibt es in der FAZ.
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: No Kids, probiert das bitte nicht daheim!
: No Kids, probiert das bitte nicht daheim! Seit ein paar Tage überlege ich, ob ich etwas zur Idee einer Hamburger Werbeagentur schreiben soll, die eine – auf den ersten Blick –
totalhalbwegs clevere Idee im Kampf gegen Kinderpornographie zu haben glaubt:No-Kids.org beinhaltet einen integrierten Tauschbörsen-Client (ein Programm, das jeder Tauschbörsennutzer benötigt, um am Dateienaustausch teilzunehmen). Jedes Mal, wenn ein User No-Kids.org aufruft, verbindet sich die Website mit der Tauschbörse. … Jeder Computer, auf dem No-Kids.org gestartet wurde, dockt sich automatisch an eines dieser Netzwerke an. Und täuscht dann vor, exakt die Datei zu haben, nach der Kinderporno-Konsumenten suchen.
Vereinfacht gesagt, will man p2p-Netzwerke mit Warnhinweisen überschwemmen. Und zwar durch gefakte Dateien und Prüfsummen [1].
Ich habe nichts geschrieben. Warum, kann man heute bei Udo Vetter nachlesen: