Exponat
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: Neues Exponat im Remix-Museum: „Vote Different“
: Neues Exponat im Remix-Museum: „Vote Different“
Ein großer Vorteil eines digitalen Museums ist dessen unkomplizierte Erweiterbarkeit. Medien- und Sprachwissenschaftlerin Anett Holzheid hat diese Möglichkeit des online Remix-Museums in Form des neuen Exponats „Vote Different“ in der Sammlung zu „Visueller Medienkultur“ genutzt. Bei dem Exponat handelt es sich um einen inoffiziellen Anti-Hillary-Clinton-Remix im Rahmen der Vorwahlen zur US-Präsidentschaftswahl 2008, der sich bei Apples „1984“-Werbespot bedient, derder wiederum Motive von George Orwells „1984“ aufgegriffen hatte.Holzheid liefert Hintergründe zur Entstehung und Rezeption dieses politischen Remix-Videos:
De Vellis bezeichnete gegenüber der Huffington Post sein Mashup aus Produkt- und politischer Werbung als „Citizen Ad“. Auch wenn damit erst einmal der Aspekt der hausgemachten Politwerbung betont wird, erscheint damit ein passend Begriff gegeben, um einen Remix-Typus zu erfassen, der implizit auch für Mainstream-Busting wirbt. De Vellis wertet das Remixen zu einer Form des Citizen Act auf, mit dem Bürgerrechte und der kreativer Bereich der Bürgerpartizipation innerhalb einer digitalen Gesellschaft angezeigt wird.
Gerade angesichts aktueller Debatten über das Verhältnis zwischen Urheberrecht, Meinungsfreiheit und einem (fehlenden) Recht auf Remix in Europa ist „Vote Different“ ein eindrücklicher Beleg für die potentielle politische Relevanz von Remixpraktiken.
Das ist ein Crosspost vom Blog der Initiative ‘Recht auf Remix‘, die in einer Petition um Unterstützung samt Link zum persönlichen Lieblingsremix bittet und zum Schlendern im online Remix-Museum einlädt.
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: Remix.Museum mit neuem Exponat, neues Interview: „Und alle so Yeaaah!“
: Remix.Museum mit neuem Exponat, neues Interview: „Und alle so Yeaaah!“ Seit der Eröffnung des digitalen Remix.Museums gab es eine ganze Reihe von Presseberichten, interessanterweise vor allem auf diversen Radiosendern (u.a. von Deutschlandradio über 1Live bis hin zu einem langen Gespräch bei Corax). Seit letzter Woche ist das Remix.Museum wie angekündigt auch bereits weiter gewachsen, Lorenz Gilli von der Universität Siegen hat das Exponat „Why don’t you“ von Gramophonedzie beigesteuert (siehe auch Embed).
Bei arte.tv wiederum ist unter dem Titel „Und alle so Yeaah“ ein lesenswertes und ebenfalls mit Videosequenzen bestücktes Interview von Thilo Kasper mit dem Kurator der Meme-Sammlung des Remix.Museums Dirk von Gehlen erschienen. Letzterer vergleicht dort Meme mit Zeitungskarikaturen: