Einkauf
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Von wegen Künstliche Intelligenz: Indische Arbeitskräfte steckten hinter Amazons smarten Supermarktkassen
Eröffnung eines Amazon Fresh Stores in Washington DC Von wegen Künstliche Intelligenz: Indische Arbeitskräfte steckten hinter Amazons smarten Supermarktkassen Mit einem angeblich KI-basierten Bezahlsystem wollte Amazon das Einkaufen revolutionieren. Jetzt beendet der Konzern das Experiment „Just Walk Out“ in seinen Supermärkten, einem Bericht zufolge soll es bis heute nicht richtig funktionieren. Amazon widerspricht, doch der Fall verrät viel über die globale Arbeitsteilung hinter KI.
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: Die tägliche Vorratsdatenspeicherung beim Einkauf: Beitrag auf iRights Cloud
Foto: Caden Crawford, CC BY-ND 2.0 : Die tägliche Vorratsdatenspeicherung beim Einkauf: Beitrag auf iRights Cloud Beim Einkauf fallen viele Daten an. Insbesondere, wenn mit EC Karte bezahlt wird oder im Internet bestellt wird. Auf iRights Cloud ist gestern der Beitrag „Allwissende Händler, genügsame Datenschützer“ erschienen, der problematisiert, was mit den Daten, die beim Einkauf anfallen, in den Händen der Händlerinn*en geschieht. Viele Händler*innen würden Vorratsdatenspeicherung betreiben und die Daten ihrer Kundinn*en unbegrenzt speichern. Neue Technologien wie „Deep Learning“ oder „Scoring“ steigerten das Interesse an Daten und deren Auswertbarkeit. Die Kundinn*en gäben zur Speicherung und Auswertung der Daten meistens ihre Einwilligung. Die Datenaufsichtsbehörden seien zu schlecht ausgerüstet, zu wenig vernetzt, und zu wenig motiviert, um nachzuforschen was mit den Daten der Kundinn*en geschehe.
Rund um das Einkaufen ist ein datenintensives System entstanden: Händler, Auskunfteien und andere Unternehmen sammeln zahlreiche Daten, um Kunden möglichst individuell anzusprechen, die Zahlungsfähigkeit zu bewerten und Kundenprofile zu erstellen. Für den Kunden aber bleibt undurchschaubar, wo und wie er eingeordnet und bewertet wird. Datenschutz-Aufsichtsbehörden zeigen sich bei vielen Fragen nicht nur zahn‑, sondern willenlos.