Datenarbeit
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Outsourcing und Ausbeutung: „Es gibt keine KI ohne Datenarbeit“
Die Welt durch die Brille der Daten-Annotation Outsourcing und Ausbeutung: „Es gibt keine KI ohne Datenarbeit“ Hinter dem Erfolg von Künstlicher Intelligenz und Sozialen Medien stecken ausgebeutete Arbeiter:innen. Bei einem Fachgespräch im Deutschen Bundestag wurde heute diskutiert, wie ihre Lage verbessert werden kann. Die Botschaft der Sachverständigen war klar: Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen.
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Versteckte Kosten von KI: „Sie wissen, welche Schäden Künstliche Intelligenz verursacht“
Berliner Straßenszene mit Labels für Machine Learning Versteckte Kosten von KI: „Sie wissen, welche Schäden Künstliche Intelligenz verursacht“ Datenarbeiter:innen hinter KI werden ausgebeutet und unsichtbar gemacht. Joan Kinyua aus Kenia kämpft für Anerkennung und bessere Arbeitsbedingungen. Im Interview erklärt sie, warum sie nicht auf Gewerkschaften zählt und warum auch deutsche Autokonzerne Verantwortung tragen.
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Interaktive Karte: Das globale Outsourcing hinter Sozialen Medien und KI
Interaktive Karte: Das globale Outsourcing hinter Sozialen Medien und KI Mit einer interaktiven Karte macht die Initiative Data4Mods auf ausbeuterische Bedingungen im Tech-Outsourcing aufmerksam. Sie visualisiert Datenflüsse und Arbeitsbeziehungen zwischen teils milliardenschweren Outsourcing-Firmen und dutzenden Standorten in Afrika.
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#293 On The Record: Digitaler Kolonialismus
Früher bauten die Kolonialmächte noch Schienen, um Ressourcen aus dem globalen Süden zu extrahieren. Heute bauen sie dafür Unterseekabel und Satelliten. #293 On The Record: Digitaler Kolonialismus Die größten Konzerne der Welt umkämpfen den Globalen Süden. Sie verlegen Unterseekabel rund um Afrika, kontrollieren die IT-Infrastruktur, beuten Arbeitskräfte aus und reißen Rohstoffe an sich. In der neuen Folge „Off/On“ geht es um „Digitalen Kolonialismus“ – das neue Buch von unserem Redakteur Ingo Dachwitz.
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Data Workers' Inquiry: Die versteckten Arbeitskräfte hinter der KI erzählen ihre Geschichten
Ausschnitt aus dem Zine "The Unknown Women of Content Moderation" von Botlhokwa Ranta Data Workers' Inquiry: Die versteckten Arbeitskräfte hinter der KI erzählen ihre Geschichten Ohne Millionen Datenarbeiter:innen würden weder sogenannte Künstliche Intelligenz noch Content-Moderation funktionieren. In einem neuen Projekt erzählen sie ihre Geschichten: von Plattformarbeiter:innen in Venezuela und Syrien über Angestellte von Outsourcing-Firmen in Kenia bis zu Content-Moderator:innen in Deutschland.
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Von wegen Künstliche Intelligenz: Indische Arbeitskräfte steckten hinter Amazons smarten Supermarktkassen
Eröffnung eines Amazon Fresh Stores in Washington DC Von wegen Künstliche Intelligenz: Indische Arbeitskräfte steckten hinter Amazons smarten Supermarktkassen Mit einem angeblich KI-basierten Bezahlsystem wollte Amazon das Einkaufen revolutionieren. Jetzt beendet der Konzern das Experiment „Just Walk Out“ in seinen Supermärkten, einem Bericht zufolge soll es bis heute nicht richtig funktionieren. Amazon widerspricht, doch der Fall verrät viel über die globale Arbeitsteilung hinter KI.
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KI-Arbeiter in Kenia: „Die Arbeitsbedingungen sind erbärmlich“
Wie sich eine KI Inhalte-Moderation vorstellt (Diffusion Bee) KI-Arbeiter in Kenia: „Die Arbeitsbedingungen sind erbärmlich“ Kenianische Arbeitnehmer säubern für weniger als zwei US-Dollar pro Stunde Trainingsdaten für Unternehmen wie OpenAI. Das hat sich nicht verbessert, seit es vor einem Jahr publik wurde. Mophat Okinyi, Menschenrechtsaktivist und Gewerkschafter, beklagt im Interview katastrophale Arbeitsbedingungen trotz Milliardenumsätzen der westlichen Unternehmen.
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Datenarbeit: Wie Millionen Menschen für die KI schuften
Der Hintergrund zu diesem Bild wurde vom Generator DiffusionBee erstellt. Hinter solchen KI-Modellen stehen Legionen von Arbeiter:innen. Datenarbeit: Wie Millionen Menschen für die KI schuften Milagros Miceli erforscht, was Tech-Unternehmen gerne unter den Teppich kehren: Wie Arbeiter:innen hinter den Kulissen von ChatGPT & Co. schuften, und das für eine Handvoll Dollar. Im Interview erklärt die Forscherin, wie viel menschliche Arbeit hinter der angeblich „künstlichen“ Intelligenz steckt.
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Globaler Süden: Prekäre Klickarbeit hinter den Kulissen von ChatGPT
Bevor wir mit einer KI ins Gespräch kommen, haben Menschen im globalen Süden gering bezahlte Klickarbeit geleistet Globaler Süden: Prekäre Klickarbeit hinter den Kulissen von ChatGPT Arbeiter:innen in Kenia sollten teils traumatisierende Texte lesen, um ChatGPT zu optimieren. Ihr Stundenlohn: bis zu zwei US-Dollar. Eine Recherche des Time Magazines zeigt: Hinter dem Hype um die Künstliche Intelligenz steckt auch eine Geschichte von Ausbeutung im globalen Süden.