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Offene Standards für Norwegen

Auch Norwegen hat keine Lust mehr auf Microsoft. Bis 2006 sollen alle Verwaltungen Pläne entwickeln, auf Freie Software umzusteigen. Dies berichtet The Register: Norway says yes to Open Source. Pro-Linux bietet die deutsche Übersetzung des Textes: Proprietäre Formate zukünftig unerwünscht in Norwegen: In seiner Verlautbarung vermied der Minister zwar, Microsoft direkt beim Namen zu nennen.…

  • Markus Beckedahl

Auch Norwegen hat keine Lust mehr auf Microsoft. Bis 2006 sollen alle Verwaltungen Pläne entwickeln, auf Freie Software umzusteigen. Dies berichtet The Register: Norway says yes to Open Source.
Pro-Linux bietet die deutsche Übersetzung des Textes: Proprietäre Formate zukünftig unerwünscht in Norwegen:

In seiner Verlautbarung vermied der Minister zwar, Microsoft direkt beim Namen zu nennen. Er fand allerdings klare Worte dazu, dass in Zukunft keine Ankündigungen der Regierung mehr im proprietären Format des Windows Media Player über das Netz gesendet werden. Beobachter sehen darin deutliche Signale der norwegischen Regierung an Redmond, entweder seine Formate offen zu gestalten oder eben in Zukunft gar nicht mehr in Norwegens Regierungssektor berücksichtigt zu werden.

Prima Sache. Dort denkt man mit. Im Gegensatz zu Hessen und anderen Bundesländern.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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