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Taz-Interview zum biometrischen Pass

Das Taz-Interview mit Jan Krissler zum Thema „Biometrischer Pass“ vom 16.6. hatte ich glatt übersehen: „Am besten in Alufolie einpacken“ Sollte man sich schnell noch einen alten Pass holen? Das empfehle ich definitiv. Die aktuellen Pässe kosten nur die Hälfte, und es wird mit den biometrischen Pässen auf jeden Fall Probleme geben, die man zumindest…

  • Markus Beckedahl

Das Taz-Interview mit Jan Krissler zum Thema „Biometrischer Pass“ vom 16.6. hatte ich glatt übersehen: „Am besten in Alufolie einpacken“

Sollte man sich schnell noch einen alten Pass holen?

Das empfehle ich definitiv. Die aktuellen Pässe kosten nur die Hälfte, und es wird mit den biometrischen Pässen auf jeden Fall Probleme geben, die man zumindest für zehn Jahre umgehen kann. Ein Problem ist zum Beispiel der RFID-Chip, der die Daten speichert. Diese Chips sind anfällig für mechanische Belastung oder auch für hohe Energien, wie zum Beispiel in einer Mikrowelle.

Der Pass kann also bewusst zerstört werden?

Bestimmt. Häufiges Knicken wird der Verbindung zwischen Chip und Antenne garantiert schaden. In der Mikrowelle allerdings könnte es ein Brandloch geben, wenn der Chip hochgeht.

Bei der Mikrowelle bitte beachten, dass mehr als 300° Brandlöcher ergeben könnte…

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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