Die Publikation „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erklärt in der Ausgabe „APuZ 52/2008“ den „Arbeitsalltag einer Kultfigur: Der Techno-DJ“ aus soziologischer Sicht. Schön, dass sich die Bundeszentrale für politische Bildung auch mal diesem relevanten Thema annimmt.
Das liest sich dann im Kapitel „Der Arbeitsplatz des DJs“ so:
Der Arbeitsplatz des DJs befindet sich auf der so genannten „DJ-Bühne“, einer im Verhältnis zur Tanzfläche zumeist leicht erhöhten Plattform am Rande derselben, die dem DJ und den Tanzenden eine relativ gute Sicht auf einander ermöglicht. Die DJ-Bühne wird dominiert vom so genannten „DJ-Pult“, einem in der Regel tischhohen Gestell mit einer ebenen Arbeitsfläche. Darauf ist, normalerweise mittig, ein Mischpult mit zahlreichen Drehknöpfen und Schiebereglern („faders“) angeordnet, mittels derer beim Mischen das Klangbild und die Lautstärke zweier Musikstücke („tracks“) angeglichen bzw. abgestimmt, das heißt klanglich gefiltert, werden kann. Links und rechts vom Mischpult befindet sich normalerweise jeweils (mindestens) ein Plattenspieler mit einem „Pitchregler“ (oder „pitcher“) zum Beschleunigen und Verlangsamen der Laufgeschwindigkeit der jeweiligen Platte.