Dieser Artikel ist mehr als 17 Jahre alt.

Software-Harald gegen Goliath

Abgesehen von der etwas fehlerhaften Einführung bei Verwendung des Terminus „kostenlose Software“ ist das FTD-Portrait über Harald Welte und seinem Projekt GPL-Violations mehr oder weniger gelungen: Software-Harald gegen Goliath. Wer kostenlose Software für kommerzielle Zwecke verwendet, bekommmt es mit Harald Welte zu tun: Der freie Programmierer verklagt alle Unternehmen, die den Open-Source-Kodex verletzen. Das Prozessrisiko…

  • Markus Beckedahl

Abgesehen von der etwas fehlerhaften Einführung bei Verwendung des Terminus „kostenlose Software“ ist das FTD-Portrait über Harald Welte und seinem Projekt GPL-Violations mehr oder weniger gelungen: Software-Harald gegen Goliath.

Wer kostenlose Software für kommerzielle Zwecke verwendet, bekommmt es mit Harald Welte zu tun: Der freie Programmierer verklagt alle Unternehmen, die den Open-Source-Kodex verletzen. Das Prozessrisiko reißt eine große Lücke in die Bilanzen der Unternehmen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

4 Kommentare zu „Software-Harald gegen Goliath“


  1. Torsten

    ,

    Ich finde den Artikel irreführend. Leute, die OpenSource in großem Maße unerlaubt abkupfern sind für die FTD „jene, die eher großzügig mit freien Quelltexten umgehen“. Und dass eine Firma auch von Open-Source-Software leben kann, erscheint nach der Lektüre unmöglich, denn freie Software „vernichtet Bilanzwerte“.


  2. ich finde der artikel ist bullshit

    Harald schützt das „geistige eigentum“ vor den bösen „kommerziellen interessen“ damit sie „nichtmehr verwertbar“ sind

    warum können solche meinstream-zeitungsmenschen nichtmal ein bisschen recherchieren oder sachen schreiben wovon sie ahnung haben?
    heise und co sollten einfach mal cc-gelicenste artikel schreiben, die könnten dann auch die ftd-schreiber kopieren (und lesen ;) )


  3. Mattias

    ,

    Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, ausführlich auf einzelne Punkte des Artikels einzugehen:

    http://blog.rootserverexperiment.de/2008/08/14/open-source-missverstaendnisse-in-der-ftd/

Dieser Artikel ist älter als 17 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.