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Polens Ex-Premier: „Internet für Wahlen nicht geeignet“

Polens Ex-Premier Jaroslaw Kaczynski ist gegen eVoting in Polen. Begründung: Das Internet werde vor allem von Leuten genutzt, die sich Pornografie ansehen, während sie Bier trinken, es sei daher für Wahlen nicht geeignet, meinte Kaczynski in einem Statement, das auf der Website der nationalkonserativen Partei Recht und Gerechtigkeit [PiS] veröffentlicht wurde, deren Vorsitzender Kaczynski ist.…

  • Markus Beckedahl

Polens Ex-Premier Jaroslaw Kaczynski ist gegen eVoting in Polen. Begründung:

Das Internet werde vor allem von Leuten genutzt, die sich Pornografie ansehen, während sie Bier trinken, es sei daher für Wahlen nicht geeignet, meinte Kaczynski in einem Statement, das auf der Website der nationalkonserativen Partei Recht und Gerechtigkeit [PiS] veröffentlicht wurde, deren Vorsitzender Kaczynski ist.

Prost.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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10 Kommentare zu „Polens Ex-Premier: „Internet für Wahlen nicht geeignet““


  1. Mulder

    ,

    LOL

    Der hat ja auch wieder ein schönes bild „vom Internet“ ;-)

    Naja aber damit, dass das Internet für Wahlen nich geeignet ist, hat er mal sowas von recht…


  2. naja, zu sagen dass das internet hauptsächlich genutzt würde um pornos zu schauen und gleichzeitig bier zu trinken ist schon schlimm genug, aber diesen schwachsinn dann noch über website zu verbreiten hat schon was absurd ironisches…


  3. carsten raddatz

    ,

    Das erinnert auch an Manuel Castells, der allerlei Theorien zu Netzwerken und „The Network Society“ hat.
    In einem Vortrag, der auch das Buch vorstellen sollte (das war etwa Herbst 2001, an der Humboldt-Uni), erwähnte er gleich dreimal, jeweils mit einem Stocken in der Stimme, „you can see this on the Internet. And the Internet is also used for watching porn.“ oder „People use the Internet to build and establish networks. Or it is used for pornography“.
    Bier hat er nicht erwähnt, aber es kam mir so vor als hätte ihm am Vortag zum ersten Mal jemand gezeigt, dass das Netz nicht nur aus abstrakten Beziehungen von Rechnern oder Leuten besteht. ^^


  4. Lawblog gelesen? Da meinte ein Staatsanwalt doch auch:

    Er sagte ungefähr was in die Richtung, alle Männer, die im Internet surfen und Pornoseiten besuchen, sollen ruhig Angst vor Durchsuchungen haben. Porno sei die logische Vorstufe, am Ende stehe immer die Kinderpornografie. Die einen wie die anderen seien krank und sollten sich behandeln lassen. Je früher, desto besser.

    Das böse böse Internet. Abschaffen. Sind eh nur Kriminelle drin. Dazu finde ich bestimmt auch noch passende Musikindustrie-Aussagen über das böse Internetz. :)


  5. Die Vorstellung von Wahlen über ein Apache-PHP-MySQL-System hat schon was für sich; könnte mal neuen Schwung in die Angelegenheit bringen.


  6. […] [via netzpolitik.org] […]


  7. So einen Blödsinn zu verzapfen und zu verbreiten ist schon schlimm und sagt alles über seine Einstellung. Dabei dachte man bisher der hat nur was gegen Deutsche oder Gaspipelines, nun auch gegen alle Blogger und das Internet. Da ist es aber gut dass die Leitung nicht durch Polen geht, sonst würde er die glatt abstellen.

    tschuess


  8. […] nerdcore via netzpolitik) In Neuigkeiten. Tags: Netzwelt, News. Feed for this Entry Trackback […]


  9. Der hat die Killerspiel-Spieler vergessen :)


  10. […] Ex-Premier: “Internet für Wahlen nicht geeignet”. Interessante Begründung: “Das Internet werde vor allem von Leuten genutzt, die sich […]

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