Im Rahmen des PRISM-Programms hat der amerikanische Militärnachrichtendienst NSA direkten Zugriff auf die Server bestimmter Firmen, darunter Google, Facebook, Skype und Apple. Aber auch ohne direkten Zugriff auf Server lässt sich sagen, dass proprietäre Software generell anfälliger für Spionage ist als freie Software, da der Blick auf den exakten Code meist nicht möglich ist und so geheime Hintertüren im Code im Verborgenen bleiben. Aus diesem Grund wurde auf der Seite prism-break.org eine Liste beliebter proprietärer Software samt seiner freien Alternativen erstellt.
So wird beispielsweise dazu geraten anstelle von Windows oder Mac OS das freie Betriebssystem Linux zu nutzen.
Und auch bei der Browserwahl ist PRISM-Break behilflich.
Diese Vorschläge müssen aber sicherlich mit einem Augenzwinkern zur Kenntnis genommen werden. Die absolute Sicherheit vor Spionage im Internet scheint einfach nicht mehr möglich, auch nicht durch das Nutzen freier Software. Dennoch bietet die Auflistung eine schöne Übersicht die zeigt, dass es mittlerweile zu nahezu jedem Softwareprodukt eine freie Alternative gibt.