Der Deutsche Telekom – Konzernsprecher Blank hat heute Morgen im Deutschlandfunk verkündet (MP3), dass Aufregung im #Drosselkom nur vorübergehend sei.
Naja, dass eine Preiserhöhung, und sei sie noch für so eine kleine Kundengruppe wie in unserem Fall, nicht besonders gut ankommt, hat uns nicht wirklich überrascht. Zudem befinden wir uns natürlich im Vorwahlkampf, in dem Politiker dankbar jedes Thema aufgreifen. Ich denke, für eine richtige Entscheidung sollte man schon einige Tage Medienaufregung aushalten können. […]
Ich glaube in dieser Debatte wird Netzneutralität quasi mit einer Gratis-Internetkultur verwechselt. Die Telekom steht für das freie und offene Internet, daran gibt es überhaupt keinen Zweifel. (Anmerkung der Redaktion: Zweifel finden Sie im Kleingedruckten in der AGB). Reguläre Internetdienste werden diskriminierungsfrei behandelt, das gilt für unsere Dienste genauso wie für alle anderen. (Anmerkung der Redaktion: Natürlich alles eine Frage der Definition und des Preises.) […]
Nun wir sind im Vorwahlkampf, wir werden Herr Rösler über die Fakten aufklären und ich bin sicher, in einigen Tagen werden die Fakten und eine sachliche Berichterstattung darüber dann Einzug halten.
Mit anderen Worten: Keine Panik, der Deutsche Telekom – Lobbyapperat springt jetzt an und holt die Politiker aus dem Vorwahlkampf wieder zurück. Sobald die Medienaufmerksamkeit gesunken ist, werden die auf das nächste Thema aufspringen und die Deutsche Telekom kann dann ihre Pläne einfach weiter verfolgen.
Was uns interessiert: Welche Lobby- und PR-Unternehmen arbeiten denn im Moment für die Deutsche Telekom an dem Thema Netzneutralität? Über sachdienliche Hinweise freuen wir uns auf den üblichen Kanälen. Gleichzeitig nehmen wir gerne Strategiepapier und Umfeldanalysen zu dem Thema an, um mehr Einblicke in die Strategie zu bekommen, wie die Deutsche Telekom den Einstieg in den Ausstieg aus der Netzneutralität vorbereitet.