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Geld verdienen durch das Verschenken von Spielen

Die IHT berichtet über neue Geschäftsmodelle im Contentbereich: Internet pushes concept of ‚free’ content. Electronic Arts verkauft das Spiel FIFA07 in Europa zum normalen Preis von ca. 50 Euro. In Süd-Korea wurde das Spiel zum kostenfreien Download bereitgestellt. Fünf Millionen Downloads gab es daraufhin. Das neue Geschäftsmodell ist, dass EA mit „Premium-Content“ Geld verdient. Zusätzliche…

  • Markus Beckedahl

Die IHT berichtet über neue Geschäftsmodelle im Contentbereich: Internet pushes concept of ‚free’ content. Electronic Arts verkauft das Spiel FIFA07 in Europa zum normalen Preis von ca. 50 Euro. In Süd-Korea wurde das Spiel zum kostenfreien Download bereitgestellt. Fünf Millionen Downloads gab es daraufhin. Das neue Geschäftsmodell ist, dass EA mit „Premium-Content“ Geld verdient. Zusätzliche Features wie bessere Spieler kosten Geld. Trotzdem wurden bisher 700.000 Erweiterungen verkauft. Irgendwie erinnert mich das ein wenig an einige Firmen aus dem Open Source Bereich wie SugarCRM, die ähnliche Geschäftsmodelle anbieten. Wenngleich diese noch durch eine offene Entwicklung Vorteile erzielen.

After spending millions of dollars over the past decade fighting the free exchange of their products over the Internet, some media companies are now yielding. The best way to get something in return, they are deciding, may be to accept that consumers want to play but few seem to want to pay. If enough of them join the game, there can still be a payback — either from consumers themselves or, increasingly, from advertisers.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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4 Kommentare zu „Geld verdienen durch das Verschenken von Spielen“


  1. […] 2 erfreuliche Sachen dringen heute zu mir durch. Zuerstmal etwas Kunst. Denn genau das sind die Fotos von Melle. Wer gerne Fotos sieht, sollte hier mal vorbeischauen und in den flickr-Account gucken. Klasse Aufnahmen dabei. Genau passend zur Pause beim Nachmittags-Kaffee. Schade dass ich sowas nicht kann, aber ich hab ja auch nur eine 2‑Megapixel-Kamera die schon total überaltet ist. Zweite erfreuliche Sache: Die Spiele-Industrie wacht endlich auf. Laut netzpolitik hat Electronic Arts das Spiel FIFA07 (kostet 50 Flocken in Deutschland) in Süd-Korea einfach zum kostenlosen Download angeboten. Folge war, dass 700.000 Erweiterungen verkauft wurden. Na wenn das nicht Zukunftsweisend ist weiss ich auch nicht. Soviel hätten sie sicher nicht mit dem normalen Verkaufspreis abgesetzt. Da sollten sich ein paar zu gut bezahte Manager mal Gedanken machen, ob man nicht doch wieder für die Spieler entwickelt und verkauft Du bist der 2. Leser dieses Posts. Frühere Artikel: Barack Obamas | Bekenntnisse | WOW Burning Crusade Erfolg | Absinth bestellen | Umzug und WOW | Windows Mobile Freeware | Upgrade-Marathon WordPress 2.0.7 | Sprüche von Bohlen und DSDS | Spam vermeiden | RSS-Feeds von Golem | […]


  2. Eigentlich ist das doch nur eine kleine Variation des alten Prinzips, Öllampen zu verschenken und Öl zu verkaufen, oder? In der Wahrnehmung des Kunden muss es dann halt farbiges/ aromatisches/ foobar Öl sein, schön fürs Auge, um sozial mitzuhalten. Das wird hier ausgenutzt. Oder hab ich das falsch verstanden?


  3. Jessica Schiller

    ,

    Sonderzeichen kaputt? Der ganze Artikel errinert mich an OpenBC/Xing oder alle Partnerbörsen. Dabeisein kostet nichts, aber jemandem schreiben eine Menge!

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