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Massachusetts will erster „Open-Source-Bundesstaat“ werden

Die Regierung des amerikanischen Bundesstaats Massachusetts will ab 2007 sämtliche Behördenkorrespondenzen im OpenDocument-Standard verfassen. Doch die Verwendung des XML-basierten Standards ist nur eine der geplanten Umsetzungen: Die Verwaltung soll so weit wie möglich auf Linux migrieren. Auf der Government Open Source Conference (GOSCON) letzte Woche in Portland erläuterte der bundesstaatliche IT-Leiter Tim Vaverchack laut Linuxinsider.com…

  • Markus Beckedahl

Die Regierung des amerikanischen Bundesstaats Massachusetts will ab 2007 sämtliche Behördenkorrespondenzen im OpenDocument-Standard verfassen. Doch die Verwendung des XML-basierten Standards ist nur eine der geplanten Umsetzungen: Die Verwaltung soll so weit wie möglich auf Linux migrieren. Auf der Government Open Source Conference (GOSCON) letzte Woche in Portland erläuterte der bundesstaatliche IT-Leiter Tim Vaverchack laut Linuxinsider.com noch mehr Details: Bereits 2003 seien die Offenen Standards beschlossen worden. Letztendlich sei das nur der Anfang, denn „unser Hauptaugenmerk liegt darauf, so viele Open-Source-Produkte wie möglich einzubringen und gleichermaßen eine Open-Source-Mentalität“, so Vaverchack.

Auf der Konferenz berichtete er weiterhin, wie die Behörden bei einzelnen Anwendungen vorteilhafter auf Open Source setzen. So habe die Personalabteilung ein neues System für Stellenangebote benötigt. Die Angebote an proprietärer Software waren aber zu teuer; deshalb beschloss man, einfach einen Fork eines bereits bestehenden Open-Source-Projekts zu benutzen. In Kürze soll diese Anwendung gestartet werden und der Source Code frei verfügbar werden. Als nächstes will man die Implementierung des Open Source Content-Management-Systems Joomla! angehen, außerdem benötigen die Ämter ein Freies Prozesslisten-System, das für alle zugänglich ist.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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