Bisher sind 3D-Drucker eine Nischenerscheinung. Das soll sich jedoch demnächst ändern. Unter 3Ders.org wird ein Bausatz des in Hong Kong angesiedelten Start-Ups Makible vorgestellt, der das 3D-Drucken zuhause für 300 US-Dollar (etwa 235 €) ermöglichen soll. Der Drucker soll so kompakt gebaut sein, dass er auf einen Schreibtisch passt, die damit erzeugten Modelle können in etwa DIN A5 groß und ca. 10cm hoch sein.
Das besondere an 3D-Druckern: Sie sollten die Fähigkeit haben, sich zum größten Teil selbst zu reproduzieren, so dass neben einigen handelsüblichen Materialien, die man in einem gut ausgestatteten Baumarkt bekommt, nichts weiter benötigt um einen weiteren Drucker herzustellen. Die meisten der Bauteile stehen unter OpenSource-Lizenzen wie der GPL. Auch die Creative Commons-Lizenzen werden für freie 3D-Modelle immer häufiger genutzt. Eine aktive Community sorgt hier für permanente Verbesserungen der Geräte.
Die beiden bekanntesten OpenSource-3D-Print-Systeme sind das 2006 gegründete RepRap und Makerbot, von dem bereits mehrere hundert Maschinen im Einsatz sind. Auch MakerBot Industries kündigten eine neue Version ihres Printers an – in Form versteckter Hinweise in einem eigens entwickelten Textadventure.
Auch diverse Designvorlagen werden unter Creative Commons angeboten, so zum Beispiel auf der Social-Prototyping-Plattform „Thingiverse“. Einige Beispiele, was man mit 3D-Druckern anfertigen kann, sind ein Bikini, eine Flöte, ein Fahrrad oder diese Zahnrad-Herzskulptur.
3D printing is an incredible new medium which has great potential to change the world as we know it. The ways it can empower us are in line with the philosophy of the read/write culture that Creative Commons works to support, and we should all be very excited about this.