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Chaosradio zum Thema Web 2.0

Am Mittwoch gab es wieder ein Chaosradio, diesmal zum Thema Web 2.0 – Verheißungen und Realität des neuen Webs. Die ganze Sendung gibts mittlerweile als MP3. In den letzten zehn Jahren seit Bekanntwerden des World Wide Web ist viel geschehen und viele Neuerungen kamen schleichend, so dass die ganze Tragweite der Veränderungen lange nicht gesehen…

  • Markus Beckedahl

Am Mittwoch gab es wieder ein Chaosradio, diesmal zum Thema Web 2.0 – Verheißungen und Realität des neuen Webs. Die ganze Sendung gibts mittlerweile als MP3.

In den letzten zehn Jahren seit Bekanntwerden des World Wide Web ist viel geschehen und viele Neuerungen kamen schleichend, so dass die ganze Tragweite der Veränderungen lange nicht gesehen wurden. Der Begriff „Web 2.0“ versucht diesem Phänomen einen Namen zu geben und die Änderungen vermittelbar zu machen. Doch was genau darf man sich unter diesem Begriff vorstellen?

Die eine grundlegende Veränderung ist technischer Natur. Die dem Web zugrundeliegenden Technologien haben nach langer Zeit des Missbrauchs und der Vielfalt einen brauchbaren Mehrwert erreicht, von dem man vor einigen Jahren nur träumen durfte. Auch ist die uneingeschränkte Vorherrschaft des Internet Explorers durchbrochen, so dass andere Firmen und Organisationen wieder an Einfluss gewonnen haben.

Die viel tiefgreifendere Änderung findet aber auf sozialer Ebene statt. Das Internet ist zum einem Alltagsgegenstand geworden und der Webbrowser ist einer Vielzahl von Menschen mittlerweile so vertraut wie eine Telefonzelle. Dies führt zu einer innigeren und spielerischeren Nutzung der Dienste, auf den die Anbieter entsprechend reagieren.

Chaosradio zeigt auf, welche Entwicklungen zum Web 2.0 geführt haben und welche Technologien und Dienste sich unter diesem Buzzword vereinigt haben. Das neue Web schafft neue Möglichkeiten aber schafft auch neue Stolperfallen, über die man sich bewusst sein sollte.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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