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Die Blumenindustrie und Freie Software

Heute ist Valentinstag, eine echt geniale Erfindung der Blumenindustrie. Da kann man viel draus lernen. Aber was hat das mit Netzpolitik zu tun? Am Valentinstag ruft die Free Software Foundation Europe (FSFE) Freie-Software-Benutzer aus der ganzen Welt dazu auf, ihre Liebe für Freie Software zu zeigen. Hinter jeder Freie Software Initiative und Organisation stehen reale,…

  • Matthias Kirschner

Heute ist Valentinstag, eine echt geniale Erfindung der Blumenindustrie. Da kann man viel draus lernen. Aber was hat das mit Netzpolitik zu tun? Am Valentinstag ruft die Free Software Foundation Europe (FSFE) Freie-Software-Benutzer aus der ganzen Welt dazu auf, ihre Liebe für Freie Software zu zeigen. Hinter jeder Freie Software Initiative und Organisation stehen reale, engagierte, hart arbeitende Menschen, die sich über ein Dankeschön freuen.

Auf der Kampagnenseite schlägt die FSFE verschiedene Möglichkeiten vor, wie man seine Wertschätzung für Freie Software zeigen kann. Sei es eine Dankes-E-Mail an eine Freie-Software-Entwicklerin, ein Freies-Software-Liebes-Foto, eine Spende an ein Freies-Software-Projekt, oder ein kurzes Liebes-Bekennntis mit dem #ilovefs-Tag. Ein paar Liebes-Bekenntnisse gibt es auch schon:

„Ohne Freie Software würde es kein KDE geben. Freie Software erweckt KDE zum Leben. KDE liebt Freie Software“, erklärte Cornelius Schumacher, Präsident von KDE e.V.. „Kein Freie Kultur Projekt könnte sich ohne die durch Freie Software ermöglichte Infrastruktur der vollen Freiheiten erfreuen. An alle, die sich um diese Infrastruktur bemühen: Wir danken Ihnen! Wir lieben Sie!“, fügt Jonas Öberg von der Gesellschaft für Freie Kultur und Software (Föreningen fri kultur och programvara) hinzu.

Heute könnt ihr dafür sorgen, dass sich Freie-Software-Aktivistinnen freuen, denn warum sollte wir das am Valentinstag nur der Blumenindustrie überlassen?

PS: Bevor ich ganz wütende E‑Mails und Kommentare bekomme: Ja, mir ist bewußt, dass sich am Valentinstag auch Menschen außerhalb der Blumenindustrie über Liebes-Botschaften freuen. Die freuen sich aber an anderen Tagen noch viel mehr darüber.

Über die Autor:innen

  • Matthias Kirschner

    Matthias Kirschner ist Präsident der Free Software Foundation Europe. 1999 begann er GNU/Linux zu nutzen und realisierte, dass Software tief in allen Bereichen unseres Lebens verwurzelt ist. Er ist davon überzeugt, dass diese Technik unsere Gesellschaft nicht einschränken, sondern sie befähigen muss. Seit 2004, während seines Studiums der Politik- und Verwaltungswissenschaft, engagiert er sich bei der FSFE. Er unterstützt Organisationen, Unternehmen und die Öffentliche Verwaltung dabei, von Freier Software zu profitieren und er erklärt, wie die grundlegenden Rechte von Freier Software -- das Recht sie zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern -- die Meinungsfreiheit, Pressefreiheit oder Privatsphäre fördern. Kontakt Mail: mk@fsfe.org


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2 Kommentare zu „Die Blumenindustrie und Freie Software“


  1. Zur Info: Auf Identi.ca und Twitter sind schon coole Dinge dabei :)


  2. > Die freuen sich aber an anderen Tagen noch viel mehr darüber.

    Danke für diese Wahrheit!

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