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Fast 50 Stellen mehr bei der Bundesdatenschutzbeaufragten

Der heute verabschiedete Haushalt sieht 49 neue Stellen bei der Bundesdatenschutzbeauftragten vor. Das berichtet heise.de: Der jetzt vorgenommene Stellenaufbau ist in der Geschichte des deutschen Datenschutzes einmalig. Innerhalb von nur drei Jahren wird sich die Zahl der Mitarbeiter bei der Bundesdatenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff von 85 im Jahr 2014 auf 160 im Jahr 2017 fast verdoppeln.…

  • Markus Reuter
Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff. (Archivbild). CC-BY-SA 3.0: CDU/CSU-Fraktion

Der heute verabschiedete Haushalt sieht 49 neue Stellen bei der Bundesdatenschutzbeauftragten vor. Das berichtet heise.de:

Der jetzt vorgenommene Stellenaufbau ist in der Geschichte des deutschen Datenschutzes einmalig. Innerhalb von nur drei Jahren wird sich die Zahl der Mitarbeiter bei der Bundesdatenschutzbeauftragten Andrea Voßhoff von 85 im Jahr 2014 auf 160 im Jahr 2017 fast verdoppeln. Im kommenden Jahr sollen 29 der Planstellen eingerichtet werden, 20 weitere Stellen sind bis zum 1. Dezember 2017 gesperrt und dürfen erst dann besetzt werden. Damit will man trotz Bundestagswahl rechtzeitig Personal zur Umsetzung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung bereitstellen können.

Als weitere Gründe für den Stellenzuwachs werden das IT-Sicherheitsgesetz, die Vorratsdatenspeicherung, das Transplantationsregister sowie die Tatsache genannt, dass die Behörde unabhängig wurde.

Über die Autor:innen

  • Markus Reuter

    Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP)


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3 Kommentare zu „Fast 50 Stellen mehr bei der Bundesdatenschutzbeaufragten“


  1. Also wenn ich hier in Berlin jemandem erzähle: „Du, da soll es xy neue Stellen geben bei der xy Behörde“ ernte ich ein entnervtes Augenrollen. „Propaganda!“ wird dann gezischt.

    Und bestimmt gilt analog:

    Das BMFSFJ beteiligt sich an dem Projekt Anonymisiertes Bewerbungsverfahren der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Bitte vermeiden Sie Angaben, die Rückschlüsse auf Ihr Alter, Ihr Geschlecht, Ihren Familienstand, Ihre Religion oder Ihre Herkunft zulassen. Im Hinblick auf die Fördermechanismen des Neunten Sozialgesetzbuchs für Menschen mit Behinderung können Sie freiwillig den Grad der Behinderung angeben. Bitte beachten Sie, dass die Entscheidung über die Einladung zum Auswahlgespräch ausschließlich auf Basis der Online-Bewerbung erfolgen wird. Ihre Originalunterlagen werden erst mit der Einladung zum Auswahlgespräch erbeten.


    1. Welche Chance hat man denn nach den Fördermechanismen des Neunten Sozialgesetzbuchs wenn man gehirnamputiert angibt und beim Geschlecht Transe? ;-) Man kann aber davon ausgehen, dass die Datenschützer, kaum anders als andere ‑schützer Papiertiger mit bestem Willen, aber ohne Durchsetzungsmöglichkeiten sind.


      1. mehr davon

        ,

        Es soll helfen, nur noch eine Niere zu haben, das gibt Sympathiepunkte…

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