Jahr: 2021
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Faktencheck: Ein Chat-Bot soll bei WhatsApp Falschnachrichten aufdecken
Ob der neue Chat-Bot auch so süß aussieht?(Symbolbild) Faktencheck: Ein Chat-Bot soll bei WhatsApp Falschnachrichten aufdecken Im Kampf gegen Desinformation in verschlüsselten Gruppenchats soll ein Chat-Bot Nachrichten auf WhatsApp nach ihrem Wahrheitsgehalt überprüfen. Nutzer:innen können dem Bot Links, Texte oder Bilder zur Überprüfung schicken – in unserem Test funktioniert das allerdings nicht so gut.
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Sprachverarbeitende KI: Basismodelle von Google und Co öffnen Diskriminierung Tür und Tor
Sprachverarbeitende Systeme lernen mithilfe großer Textdatenbanken. Sprachverarbeitende KI: Basismodelle von Google und Co öffnen Diskriminierung Tür und Tor Ein Team von Forscher:innen äußert sich besorgt über die Vorherrschaft der großen Tech-Konzerne in der KI-Forschungslandschaft. Besonders deren Basismodelle hätten zu großen Einfluss auf eine Vielzahl von KI-Anwendungen. Sie befürchten ein Einfallstor für diskriminierende Sprache.
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Iran: Hacker knacken Videoüberwachung in berüchtigtem Gefängnis
Ein Gefängnisangestellter schaut zurück auf die gehackte Kamera, die ihn filmt. Iran: Hacker knacken Videoüberwachung in berüchtigtem Gefängnis In sozialen Medien haben Aktivist:innen ein Video verbreitet, in dem sie die Videoüberwachungsanlage des iranischen Evin-Gefängnisses hacken. Die veröffentlichten Materialien enthalten auch Misshandlungen von Gefangenen.
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Verträge mit Charterfirmen: Frontex zahlt weitere 84 Millionen Euro für Luftüberwachung
Die "Osprey 3" der britischen Firma DEA, die auch zukünftig Flüge für Frontex durchführt. Verträge mit Charterfirmen: Frontex zahlt weitere 84 Millionen Euro für Luftüberwachung Die Grenzagentur gibt ein Sechstel ihres Budgets für Flüge an den EU-Außengrenzen aus. Mit dem Dienst macht sich der Frontex-Direktor unabhängig von den Regierungen der Mitgliedstaaten. Ein Vertrag für Hubschraubereinsätze kommt zunächst nicht zustande. Mittlerweile hat jedoch Libyen Helikopter bei Airbus bestellt.
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Demonstrationsrecht: Wieder Proteste gegen Laschets umstrittenes Versammlungsgesetz in NRW geplant
Das Bundesverfassungsgericht sieht in Demonstrationen "ein Stück ursprünglich-ungebändigter unmittelbarer Demokratie, das geeignet ist, den politischen Betrieb vor Erstarrung in geschäftiger Routine zu bewahren". In NRW will man das offenbar nicht. (Symbolbild) Demonstrationsrecht: Wieder Proteste gegen Laschets umstrittenes Versammlungsgesetz in NRW geplant Bevor das neue Versammlungsgesetz im Innenausschuss und im Landtag behandelt wird, rufen die Gegner:innen des Gesetzes zum Protest auf die Straße. Sie befürchten eine massive Einschränkung der Demonstrationsfreiheit in Nordrhein-Westfalen.
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Pornografie-Verbot: OnlyFans macht Schluss mit selbstbestimmter Sexarbeit
Kunstvolle Fotos von Sexspielzeug bleiben auf OnlyFans wohl noch erlaubt. (Symbolbild) Pornografie-Verbot: OnlyFans macht Schluss mit selbstbestimmter Sexarbeit Sexarbeiter:innen verhalfen der Webseite zu ihrem bahnbrechenden Erfolg. Doch jetzt verkündet OnlyFans, die Darstellung von sexuellen Inhalten zu verbieten. Die Stigmatisierung von Sexarbeit im Netz führt schon seit vielen Jahren zu erschwerten Arbeitsbedingungen in der Branche.
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Schleppnetz-Anfragen: US-Behörden wollen immer mehr Standortdaten von Google
In diesem Gebiet könnte ein Verbrechen passiert sein – und Google weiß, wer da war. (Symbolbild) Schleppnetz-Anfragen: US-Behörden wollen immer mehr Standortdaten von Google Das Handy in der Hosentasche hinterlässt oft eine reiche Datenspur, darunter auch seinen Standort. US-Ermittlungsbehörden fragen immer mehr dieser Daten an, um mögliche Verdächtige auszuforschen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort waren. Nun hat Google erstmals Zahlen veröffentlicht.
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Geheimdienste: Bundesregierung verweigert Antwort zur Massenüberwachung
Ist bisher kein Touristenmagnet geworden: Die BND-Zentrale in Berlin-Mitte. Geheimdienste: Bundesregierung verweigert Antwort zur Massenüberwachung In vier Staaten Europas dürfen Geheimdienste massenhaft Kommunikationsdaten sammeln und auswerten, darunter der deutsche BND. Wegen eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gelten dafür neue Regeln. Die Bundesregierung verweigert aber weiterhin die Antwort, ob sie aufgrund des Urteils einen Handlungsbedarf beim BND-Gesetz sieht.
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Grundsatzerklärung: Creative Commons wehrt sich gegen Abmahnung als Geschäftsmodell
Dieses Bild stand unter einer älteren Creative-Commons-Lizenz, die anfälliger für kostenpflichtige Abmahnungen sind. (Ausschnitt: Leonhard Dobusch) Grundsatzerklärung: Creative Commons wehrt sich gegen Abmahnung als Geschäftsmodell Auch wer Inhalte unter offenen Lizenzen wie Creative Commons verwendet, kann für Lizenzverletzungen kostenpflichtig abgemahnt werden. Manche haben daraus ein Geschäftsmodell gemacht. Creative Commons tritt dieser „Perversion ihrer Gründungsideale“ jetzt mit einer Grundsatzerklärung entgegen.
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NPP 235 zu Sorgearbeit im Netz: Die digitale Hausfrau
Wir ziehen eine Linie von den Hausfrauenstreiks der 70er in die digitalen Medien unserer Zeit. NPP 235 zu Sorgearbeit im Netz: Die digitale Hausfrau Hinter den Kulissen von Facebook, Twitter und Tiktok arbeiten Millionen von Nutzer*innen, die mit ihren Posts, Likes und Kommentaren die Medienmaschinen überhaupt am Laufen halten. Sie tun dies täglich, massenweise, unbezahlt. Marxistische Feministinnen haben dafür die Idee der „Digitalen Hausfrau“ entwickelt – wir schauen uns in dieser Folge an, wer sich dahinter verbirgt.
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Wochenrückblick KW 33: TikTok, Tinder, Taliban
Angesichts seines Blicks hat dieser Hund wohl die Woche Revue passieren lassen. Wochenrückblick KW 33: TikTok, Tinder, Taliban Diese Woche verhält sich die Politik beschämend, werden Taliban am Bürgerservice gehindert und will Frontex hoch hinaus. Mit Apple und Facebook sind zwei Tech-Riesen unter Beschuss. Und Andreas Scheuer macht, was er am besten kann: sinnlos Geld ausgeben.
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TikTok: Chinesische Regierung beteiligt sich an ByteDance
Seit April 2021 reicht die chinesische Regierung ByteDance die Hand. (Symbolbild) TikTok: Chinesische Regierung beteiligt sich an ByteDance Der Mutterkonzern von TikTok ist das wertvollste Einhorn weltweit. Seit April ist der chinesische Staat am Unternehmen ByteDance beteiligt und nimmt damit Einfluss auf die internen Entscheidungen des Konzerns. Dabei steigt die Sorge um eine mögliche Zensur der Online-Inhalte.
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Von wegen Klimaschutz: Die Bundesregierung macht eine Milliarde Euro für die Autoindustrie locker
Auf der Haube der deutschen Autoindustrie räkeln sich milliardenschwere Subventionen. (Symbolbild) Von wegen Klimaschutz: Die Bundesregierung macht eine Milliarde Euro für die Autoindustrie locker Der sechste Autogipfel endet mit einem milliardenschweren Zukunftsfond, der die Automobilindustrie transformieren soll – insbesondere im Bereich der Digitalisierung. Klimaschützer:innen kritisieren diese Investition und fordern den Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs.
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Widerstandsfähigkeit gegen die Klimakrise: „Digitale Infrastrukturen kann man nicht so einfach ersetzen“
Die Flutkatastrophe im Ahrtal zerstörte nicht nur Straßen, Schienen und Brücken, sondern auch die digitale Infrastruktur in der Region. Widerstandsfähigkeit gegen die Klimakrise: „Digitale Infrastrukturen kann man nicht so einfach ersetzen“ Extreme Wetterereignisse und ein schleichender Temperaturanstieg: Die Klimakrise wird der Menschheit einiges an Anpassungsfähigkeit abverlangen. Auch die digitale Infrastruktur muss widerstandsfähiger werden. Das zeigt nicht zuletzt die Flutkatastrophe im Südwesten Deutschlands.
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Neuer Report: Facebook kocht eigenes Daten-Süppchen zur Imagepflege
Nur Facebook hat Zugang zu allen Daten seiner Nutzer:innen. Damit lassen sich beinahe beliebige Statistiken erstellen. (Symbolbild) Neuer Report: Facebook kocht eigenes Daten-Süppchen zur Imagepflege Facebook will als harmloses soziales Netzwerk gesehen werden, auf dem Katzenbilder und Rezepte getauscht werden. Ein neues Report-Format soll die Wahrnehmung austreiben, dort würden sich vorrangig rechte Verschwörungserzähler:innen herumtreiben. Doch Skepsis bleibt angebracht.
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Katastrophenwarnung: Einführung von „Cell Broadcast“ rückt näher
Der frühere EU-Kommissar Oettinger wollte mit "EUWARN" ein EU-weites Warnsystem etablieren, das außer Katastrophen auch "größere Notfälle" meldet. Katastrophenwarnung: Einführung von „Cell Broadcast“ rückt näher Bislang können deutsche Behörden nur Handys über eine bevorstehende Katastrophe benachrichtigen, wenn sich deren Besitzer:innen zuvor registriert haben. Bald soll es möglich sein, alle Telefone in einem bestimmten Umkreis zu warnen. Offen ist noch, wer über den Versand einer solchen Meldung entscheidet.
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Chatkontrolle: Apple öffnet Regierungen weltweit die Hintertür für Überwachung und Zensur
Werbeplakat von Apple in Las Vegas (Archiv) mit der Botschaft "Was auf deinem iPhone passiert, bleibt auf deinem iPhone". Chatkontrolle: Apple öffnet Regierungen weltweit die Hintertür für Überwachung und Zensur Apple will künftig iMessage-Nachrichten direkt auf dem Gerät zu scannen und gegen Missbrauchsdarstellungen von Kindern vorgehen. Das gefährdet Datenschutz und Privatsphäre. Regierungen versuchen bereits auf verschlüsselte Nachrichten zuzugreifen. Apple bietet ihnen nun ein fertiges Überwachungsinstrument.
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Tinder: Nur noch verifizierte Liebe, bitte!
Die eigene Identität auf Dating-Apps preiszugeben, kann auch gefährlich werden. (Symbolbild) Tinder: Nur noch verifizierte Liebe, bitte! Nutzer:innen der Dating-App sollen die eigene Identität bald durch offizielle Ausweisdokumente verifizieren lassen können. Damit möchte Tinder für mehr Sicherheit sorgen – doch die Maßnahme schützt nicht jede:n.
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Afghanistan: WhatsApp dreht Taliban-Hotline ab
Auf einer Pressekonferenz beschwerte sich der Taliban-Sprecher Zabihullah Mujahid am Dienstag über die Einschränkung seiner Meinungsfreiheit auf Facebook. Afghanistan: WhatsApp dreht Taliban-Hotline ab Die Taliban sind auch in sozialen Medien und Messenger-Diensten aktiv. Eine Hotline für Beschwerden hat WhatsApp nun deaktiviert. Auch andere Online-Dienste gehen gegen die radikalen Islamisten vor.
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Kontrolle von Digitalkonzernen: Germany’s Next Top Oversight Model
Eine zerstückelte Aufsicht könnte dem Digital Services Act schaden. Kontrolle von Digitalkonzernen: Germany’s Next Top Oversight Model Wer kontrolliert Facebook, YouTube, TikTok und Co.? In Deutschland und Europa bringen sich gerade mehrere Behörden in Position, um neue Regeln für digitale Plattformen durchzusetzen. Besser wäre es, eine neue Aufsicht auf EU-Ebene aufzubauen, argumentiert Gastautor Julian Jaursch.