Was vom Tage übrig blieb: Cyber-Attacken, Elysium-Ende und 5G-Auktion

Amnesty International prangert Cyber-Angriffe auf ägyptische Menschenrechtsaktivist:innen an, Vice schreibt über das Ende der größten deutschen Kinderporno-Plattform Elysium und die Bundesregierung beerdigt lokales Roaming vor der 5-Frequenzauktion. Die interessantesten Reste des Tages.

Wenn uns zu dem Bild die Melodie von „Über den Wolken“ einfällt – begehen wir dann eine Urheberrechtsverletzung?

Phishing attacks using third-party applications against Egyptian civil society organizations (Amnesty International)
Cyber-Angriffe auf ägyptische Menschenrechtsaktivist:innen sind vermutlich durch staatliche Stellen unterstützt worden. Amnesty International berichtet, dass es seit Anfang Januar 2019 wohl mehrere Attacken gegen E-Mail-Konten von Aktivist:innen und NGOs gab. Der Report fasst die Ereignisse zusammen und zeigt anschaulich, wie solche Attacken aussehen können.

Jagd auf ‚Elysium‘: Das Ende der größten deutschen Kinderporno-Plattform (Vice)
Heute fielen die vorerst letzten Urteile im Prozess um die Darknet-Seite Elysium, auf der sich Kinderschänder organisierten und Bildmaterial über Vergewaltigungen austauschten. Theresa Locker und Max Hoppenstedt beschreiben für Vice die Betreiber, die Szene und die technischen Tricks der Polizei.

Bundesregierung will lokales Roaming erst nach der 5G-Auktion beschließen (Handelsblatt)
Es klang von Anfang an wie eine Nebelkerze, jetzt dürfte das Thema aber bis auf Weiteres vom Tisch sein: In letzter Sekunde – immerhin soll die Versteigerung der 5G-Frequenzen am 19. März beginnen – wollte die Bundesregierung noch mit einer Novelle lokales Roaming gesetzlich festschreiben, um unterm Strich eine bessere Mobilversorgung und mehr Wettbewerb zu erreichen. Was wir selbst schon in den letzten Tagen gehört haben, bestätigt nun das Handelsblatt. Angeblich soll die Gesetzesänderung aber einfach später kommen – wenn die Frequenzen bereits vergeben sind.

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