Spionagesoftware Pegasus gegen Amnesty International eingesetzt

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Laut Amnesty International wurde einer ihrer Mitarbeiter Ziel eines Spionageangriffs. Im Juni habe der Mitarbeiter eine WhatsApp-Nachricht über einen angeblichen Protest vor der saudi-arabischen Botschaft in Washington bekommen. In der Nachricht war ein Link enthalten, der auf die Infrastruktur der israelischen NSO Group verwiesen habe. Dem Mitarbeiter sollte wohl die Spionagesoftware „Pegasus“ untergejubelt werden, vermutet Amnesty International.


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Nach einer erfolgreichen Installation wäre es den Spionen möglich gewesen, Zugriff auf Telefonanrufe, Fotos und Textnachrichten zu erhalten. Aus welchen Gründen Amnesty International zum Ziel dieses Angriffs wurde, ist noch unklar. Es könnte jedoch Teil einer größeren Kampagne gewesen sein, da ein saudi-arabischer Aktivist ähnliche Nachrichten erhielt. Joshua Franco, Leiter der Abteilungen Technologie und Menschenrechte bei Amnesty International äußerte sich wie folgt (eigene Übersetzung):

Die NSO Group verkauft ihre Spyware bekanntermaßen nur an Regierungen. Wir glauben deshalb, dass dies ein bewusster Versuch war, Amnesty International durch eine Regierung zu infiltrieren, die unserer Arbeit für Menschenrechte feindlich gegenübersteht.

Die Spionagesoftware der NSO Group wurde wiederholt gegen Menschenrechtsaktivisten, Oppositionspolitiker oder Journalisten eingesetzt, unter anderem in Mexiko oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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2 Kommentare
  1. Na! Gegen wen denn sonst?
    Die einzige Variable die gegen die Regierungen „arbeitet“ sind?
    Die (herkömmlichen) Kriminellen? Nein!
    Die echten Terroristen? Nein!

    Natürlich gegen die Menschenrechtler, Dissidenten und andere Menschen, die wegen jeder „noch so kleinen“ gesetzlichen Verletzung der Grundrechte die Massen aufwiegeln oder vor Gericht gegen die neuen „Sicherheits-“ und Überwachungsgesetze vorgehen!
    Diese Leute sind doch die wirkliche Plage für unsere von uns gewählten Damen und Herrlichkeiten!

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