Ein „Recht auf Reparatur“ sollen zurzeit diskutierte Gesetzentwürfe verankern, die in acht US-Bundesstaaten auf dem Tisch liegen. Darin wird gefordert, dass die Hersteller ihre Originalersatzteile auch an Verbraucher und unabhängige Dienstleister verkaufen sowie Diagnose- und Reparaturanleitungen öffentlich zugänglich machen.
Unternehmen wie Apple stellen sich dagegen, da sie mit ihrem Monopol auf den Reparaturservice viel und langfristig verdienen. Zudem befürchten Großkonzerne, dass solche Initiativen als Blaupausen für andere Bundesstaaten – und den Rest der Welt – dienen könnten. Dabei schrecken sie nicht vor überzogener Argumentation zurück: So soll etwa ein Apple-Repräsentant behauptet haben, Nebraska würde zum Mekka für zwielichtige Akteure („mecca for bad actors“) werden, sollte der dort vorliegende Gesetzentwurf auch Mobiltelefone miteinbeziehen.
