FifFKon16: in.visible systems vom 25. bis 27. November in Berlin

Logo der FifFKon16

Am Wochenende vom 25. bis zum 27. November findet in Berlin wieder die FifFKon im Mathematikgebäude der TU Berlin statt. Die FifFKon ist eine Konferenz des Forums der InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF), dem Zentrum für Technik und Gesellschaft und der Fachgruppe Informatik und Ethik der Gesellschaft für Informatik. Auf dem Programm stehen Vorträge und Diskussionen zu Themen wie Informationsfreiheit, Geheimdienste, Datenschutz, Algorithmen und Verantwortung oder autonome Waffen. Das Motto lautet „in.visible systems – Versteckte Informationstechnik ist nicht diskutierbar“:

In einer digitalisierten Gesellschaft untergraben unsichtbare Systeme die individuelle Selbst- und demokratische Mitbestimmung. Doch nicht nur das, die Manipulation von Denken und Handeln ist zur treibenden Kraft der IT-Entwicklung geworden.

Zweck von Informationstechnik ist immer auch Komplexitätsreduktion und -verschleierung. Wir müssen also reflektieren, wie viel Transparenz möglich und nötig ist, um den unterschiedlichen Motivationen in Technikgestaltung und -organisation gerecht zu werden. Nur unter Beachtung dieser Doppelnatur können wir einen bewussten demokratischen Gestaltungsprozess in Gang bringen.

Das vollständige Programm und ein Videotrailer sind online zu finden. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird jedoch gebeten.

Offenlegung: Auch ich werde am Freitag Abend mit einem Vortrag über „Geheimdienste außer Kontrolle und warum die BND-Reform keine ist“ vertreten sein.

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