Bei den Piraten fliegen immer mehr die Fetzen. Die Administratoren und Verwaltungsmenschen haben sich in einen „Warnstreik“ begeben und Teile der Partei-eigenen Infrastruktur abgeschaltet. Dazu zählten wohl Mailinglisten, das Mumble-System für Audio-Chats, das Wiki und die Etherpads. Die Piratenpads haben sie aber wieder eingeschaltet. Begründet wird der Warnstreik u.a. damit, dass man von der eigenen Basis „eine Diskussionskultur ohne Mobbing, Drohungen und Hetzjagden“ erwarte. Ansonsten bin ich beim Versuch ausgestiegen, die derzeitigen Konfliktlinien, den Begründungstext und die Aktion rational zu verstehen.
Kommentare zu der Aktion gibt es viele, dieser hier ist stellvertretend für eine Menge Meinungen:
Die #Piraten waren schon die, die dafür kämpften, dass kritische Infrastruktur nicht für politische Zwecke abgeschaltet werden kann, ja?
— ᗩᑎᑎᒐᗴ (@AnnLe__) February 21, 2014
Falls jemand der übrig gebliebenen Piraten außer Flamewars auch mal was Netzpolitisches machen will: Auf der EU-Ebene brennt es gerade wegen Netzneutralität (Hintergrund: Kernthema und so) und es wäre notwendig, wenn sich da mehr Menschen engagieren. Worum es geht und was man machen kann, steht auf SavetheInternet.eu. Die letzte Meldung auf piratenpartei.de zum Thema ist vom Oktober vergangenen Jahres.
Was denkt Ihr über den #Orgastreik?