Kultur

I can haz digital security – Lolcats support open source and strong crypto

Diesen Titel trägt ein tumblr-Blog, der am 27. Januar gestartet ist. Das Prinzip ist einfach und trifft in der heutigen Zeit genau ins Schwarze: Es gibt niedliche Katzen und die Katzen geben Tipps, wie man sich besser vor Überwachung, Zensur und anderen unliebsame Bedrohungen des Internets schützen kann.


Netzpolitik.org ist unabhängig, werbefrei und fast vollständig durch unsere Leserinnen und Leser finanziert.

Das Konzept ist großartig und innovativ, da es sich erfrischend von dem mahnenden Zeigefinger unterscheidet, der oft mitschwingt, wenn man gesagt bekommt, man solle doch „einfach“ all seine Mails mit PGP verschlüsseln. Und neben den Linktipps zu nützlichen Tools und Infoseiten schafft es das Blog, mit Sprüchen wie „Long cat iz long, but mah password iz longer“ im Gedächtnis zu bleiben und trägt hoffentlich dazu bei, digitalen Selbstschutz auch in anderen Zielgruppen „cool“ zu machen.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
6 Kommentare
  1. Gute Idee, sicher – aber muss es auf einer solchen Seite sein?
    Mein kleiner roter Panda zeigt mir zusammen mit seinem Helfer NoScript an, dass folgende externe Seite gerne freigegebenen werden würde:
    ajax.googleapis.com

    Hmmm….

    1. „aber muss es auf einer solchen Seite sein?“
      Richtig.
      Mag sein, daß die Seite nett, erfrischend, witzig ist, aber bezogen auf das Sicherheitskonzept beim Aufruf dieser Seite im Verhältnis zu den dargebotenen Inhalten eher widersprüchlich, inkonsequent und unglaubwürdig:
      – Die Seite wird unverschlüsselt (zumindest für den Gast) angeboten. Wenn ich ein „s“ hinzufüge, gibt es Probleme.
      – Ich muss die Sicherheitseinstellungen meines Browsers teilweise „aufbohren“ (eben NoScript), damit ich die Inhalte sehen kann
      – und was der Adblocker anzeigt, schmeckt mir auch nicht (es kommen u.a. noch die „google-analytics“ hinzu)

      Vereinfacht ausgedrückt:
      ich muss mich erst anstecken lassen, mir einen Schnupfen holen, damit ich anschließend die Heilmittel sehen kann.

      Sicherlich – es ist nicht dem Macher allein geschuldet, sondern auch „tumblr“ selbst.

      Wie man das Verhältnis von Inhalt und Zugang konsequent und glaubwürdig umsetzen kann, zeigt z.B. „https://prism-break.org“

  2. Irgendwo muss man die Leute halt abholen und irgendwie muss man anfangen.
    Der normale netzpolitik.org-Leser ist vielleicht nicht die Zielgruppe dieser tumblr-Seite.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.