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Ein Jahr Snowden: Die sabotierte Aufklärung

Bei den „Blätter für deutsche und internationale Politik“ hat Daniel Leisegang lesenswert ein Jahr nach Snowden analysiert, warum von Seiten der Bundesregierung nichts passiert und was zu tun wäre, um das zu ändern: Ein Jahr Snowden: Die sabotierte Aufklärung. Um diese Ziele zu erreichen, steht die Protestbewegung vor drei Herausforderungen: Erstens muss sie das Ausmaß…

  • Markus Beckedahl

Bei den „Blätter für deutsche und internationale Politik“ hat Daniel Leisegang lesenswert ein Jahr nach Snowden analysiert, warum von Seiten der Bundesregierung nichts passiert und was zu tun wäre, um das zu ändern: Ein Jahr Snowden: Die sabotierte Aufklärung.

Um diese Ziele zu erreichen, steht die Protestbewegung vor drei Herausforderungen: Erstens muss sie das Ausmaß und die Auswirkungen der Ausspähung greifbar machen. Vielen erscheint die Überwachung durch NSA und Co. noch immer als zu abstrakt und daher als nicht bedrohlich – weder für sich selbst, noch für die Demokratie. Erst wenn das Bewusstsein für die Bedrohung geschaffen ist, wird die Bewegung – zweitens – auch die vorherrschende politische Bequemlichkeit überwinden können. Fest steht: Mit Likes, Retweets und Online-Petitionen wird die Übermacht der Geheimdienste nicht zu brechen sein. Stattdessen bedarf es konkreter politischer Aktionen – und nicht zuletzt auch Spenden. Beides bildet schließlich die Voraussetzung dafür, um den Protest – drittens – lautstark auf die Straße zu tragen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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Ein Kommentar zu „Ein Jahr Snowden: Die sabotierte Aufklärung“


  1. […] Hier ist der Link zum Artikel auf Netzpolitik.org […]

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