DLR entwickelt hochauflösendes Kamerasystem für Crowd Management

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nach eigenen Angaben ein neues, echtzeitfähiges Überwachungssystem an einem Hubschrauber getestet. Das Projekt trägt den Namen VABENE++ und ist die Fortführung eines letztes Jahr beendeten Vorhabens mit ähnlicher Zielsetzung. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes „3K Kamerasystem“, das aus handelsüblichen High End-Kameras besteht. Hochauflösende Bilder und Videos werden noch im Hubschrauber verarbeitet und dann mit einer Übertragungsrate von elf Megabit pro Sekunde an eine Bodenstation übermittelt.

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Die Technik wird vor allem zur Nutzung in Verkehrsleitzentralen beworben: So könnten der Verkehrsfluss aus der Luft überwacht werden, um bei höherer Dichte von Fahrzeugen Staus frühzeitig zu erkennen. Das 3K-System kann aber auch bei Großereignissen oder Katastrophen genutzt werden: Als Projektziel gilt die Unterstützung von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

Einer der beteiligten Forscher erklärt in einer Presseaussendung weitere Details:

Ein Hubschrauber hat den Vorteil, dass er sehr wendig ist und auch über einem Verkehrsknotenpunkt oder einer Menschenmenge in der Luft stehen kann. Außerdem entwickeln wir damit ein System, das auch auf Polizeihubschraubern zum Einsatz kommen kann.

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