Was übrig blieb: Die Links des Tages

Richard Stallman bei Wired.com: How Much Surveillance Can Democracy Withstand?

Thomas Stadler über „Die Post-Privacy-Falle“.

Würde etwa jemand ernsthaft behaupten wollen, die Versammlungsfreiheit sei am Ende, nur weil sich die Gesellschaft gerade in einer Phase befindet, in der immer weniger Menschen bereit sind, für ihre Überzeugung auf die Straße zu gehen? Wohl kaum. Ebensowenig wird man das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung für beendet erklären, nur weil viele Menschen sich daran gewöhnt haben, ihre Daten bereitwillig preiszugeben.

John F. Nebel zur selben Debatte auf Metronaut: Privatsphäre Z.

Nick Bilton im New York Times Magazine über „All Is Fair in Love and Twitter“.

Das Volkszählungsurteil gibt es jetzt auch 30 Jahre später in einer englischen Übersetzung im Netz.

Die Zeit über Vupen: Durch die Hintertür.

Eine französische Firma zeigt dem US-Geheimdienst und anderen, wie man in fremde Computer eindringt.

Murong Xuecun in der New York Times: Busting China’s Bloggers.

Martin Giesler auf 120sekunden über „Sieben Internet-Seiten, Personen und Startups, die die Grenzen des Journalismus neu verhandeln“.

Sascha Lobo kommentiert bei Spiegel-Online: NSA-Spähaffäre: Nur nicht nachlassen.

Die Snowden-Leaks werden in ihrer Bedeutung von der Öffentlichkeit dramatisch unterschätzt. Dagegen muss man journalistisch ankämpfen, ohne falsche Rücksicht auf die situativen Befindlichkeiten des Publikums, ohne der eigenen Journalistenbequemlichkeit nachzugeben. Aufklärung kann immer nur ein Angebot an die Öffentlichkeit sein, aber manchmal vergeht viel Zeit bis zu angemessenen Reaktionen. Egal! Weitermachen! Agenda hochhalten!

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