Crowdfunding für Dark Mail erfolgreich

Ende Oktober hatten wir über Dark Mail berichtet, ein Projekt von Lavabit und Silent Circle für ein neues, offenes und sicheres E-Mail-Protokoll. Damals wurde auch eine Kickstarterkampagne gestartet, um das Aufräumen und Erweitern des bereits vorhandenen Lavabit-Codes und die Entwicklung von Mailclients mit Dark-Mail-Support zu finanzieren. Am Ende soll dabei ein System entstehen, mit dem jeder Ende-zu-Ende-verschlüsselt kommunizieren kann, ohne sein bestehendes Mailsystem zu verändern oder sich explizit mit den technischen Hintergründen von PGP-Verschlüsselung oder ähnlichem beschäftigen zu müssen.

Erfreulicherweise gelang es den Entwicklern, $212.513 zu sammeln, $196.608 waren als Mindestbetrag anvisiert. Ich bin gespannt, wie sich das Vorhaben entwickelt und wann die ersten Ergebnisse zu sehen und auszuprobieren sein werden.

Mehr Zeit für kritische Berichterstattung

Ihr kennt es: Zum Jahresende stehen wir traditionell vor einer sehr großen Finanzierungslücke und auch wenn die Planung und Umsetzung unseres Spendenendspurts viel Spaß macht, bindet es doch sehr viele Ressourcen; Ressourcen, die an anderer Stelle für unsere wichtige Arbeit fehlen. Um Euch also weniger mit Spendenaufrufen auf die Nerven zu gehen und mehr Recherchen und Hintergründe bieten zu können, brauchen wir Eure regelmäßige Unterstützung.

Jährlich eine Stunde netzpolitik.org finanzieren

Das Jahr hat 8.760 Stunden. Das sind 8.760 Stunden freier Zugang zu kritischer Berichterstattung und wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik bei netzpolitik.org.

Werde Teil unserer Unterstützungs-Community und finanziere jährlich eine von 8.760 Stunden netzpolitik.org oder eben fünf Minuten im Monat.

Jetzt spenden


Jetzt spenden

12 Ergänzungen

  1. Moah, Off Topic weil On Topic nichts hier ist:
    Eure Bettelei wird immer erbärmlicher. Deshalb stelle ich meine, zugegebenermaßen, kleinen Spenden die ich immer mal wieder gegeben habe ein.

  2. Die Anfrage ist ja ganz OK, aber muss man deswegen gleich mit javascript und cookies um sich schießen?

    btw: Warum gibt’s die Kommentator cookies?

    1. Die Anfrage ist ja ganz OK, aber muss man deswegen gleich mit javascript und cookies um sich schießen?

      Das haben wir so bei Taz.de kopiert. Der Vorteil ist, dass man den Overlay-Banner damit nur einmal (pro Tag) sieht und nicht jedes Mal. Fanden wir weniger invasiv. Aber wir sind offen für Alternativvorschläge und experimentieren herum.

      btw: Warum gibt’s die Kommentator cookies?

      Unklar, liegt vielleicht an WordPress?

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge! Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.