Mastercard und Visa hatten Anfang Juli begonnen Zahlungen an VPN Provider zu verweigern – auch, wenn dies von offizieller Seite nicht bestätigt wurde. Ende Juli folgte dann PayPal, indem das Unternehmen den Account des VPN Providers iPredator sperrte – wiederum ohne offizielle Begründung oder Stellungnahme. Nun scheint PaysafeCard mitzuziehen und verweigert die Zahlung an jegliche VPN Provider. Simple Begründung ist, dass man nicht zurückverfolgen könne, falls sich ein Kunde rechtswidrig verhält. Und außerdem würden diese Dienste eben oft von Leuten benützt, die etwas zu verbergen hätten.
In terms of security it is a very high risk for paysafecard, because you cannot trace where the information is coming from. In many cases VPN services are used for businesses which have something to hide – this can be any illegal business because if the address is anonymous, you cannot trace where all the information is coming from. (Michaela Unger, Paysafecard PR Specialist)
Auch, wenn den VPN Providern noch genügend andere Zahlungsmethoden zur Verfügung stehen – unter anderem virtuelle Währungen – ist es bezeichnend, dass in den letzten Monaten immer mehr Dienstleister Zahlungen an VPN Provider verweigern. Gleichzeitig gibt es eine immer größere Nachfrage nach VPN Zugängen.