In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift c’t findet sich ein sehr informativer und umfassender Schwerpunkt zum Thema Wissen im Netz, an dessen Gestaltung Jöran Muuß-Merholz, einer der Co-Autoren des White Papers „Open Educational Resources (OER) für Schulen in Deutschland“ (PDF), maßgeblich beteiligt war. Seinen Überblicksartikel gibt es frei im Netz bei heise.de, in dem er unter anderem auch in das Phänomen der Massive Open Online Courses (MOOCs) einführt (Links von mir eingefügt):
Udacity hat im Laufe des Jahres 2012 bedeutende Konkurrenz bekommen. Das MIT und Harvard haben gemeinsam die Plattform edX gestartet. Für die ersten sieben Kurse haben sich 350 000 Studierende eingeschrieben. Das ist wenig im Vergleich zu Coursera, eine von Professoren der Stanford University gegründete Plattform.
Sie weist ein halbes Jahr nach dem Start knapp 200 Kurse und 1,7 Millionen Einschreibungen auf. Die Kurse werden in Zusammenarbeit mit bisher 35 Hochschulen angeboten, darunter US-Elite-Universitäten wie Stanford, Columbia oder Princeton, aber auch Hochschulen in Australien, Großbritannien, Kanada, Hongkong, Indien, Israel und der Schweiz.
Wie üblich eher trist ist die Beschreibung der Situation in Deutschland:
Bisher gibt es kaum nennenswerte MOOC-Angebote in deutscher Sprache. Erste Hochschulen versuchen sich an experimentellen Angeboten. Ein Open Course der Goethe-Universität in Frankfurt mit dem Titel „Zukunft des Lernens“ zog immerhin 900 Teilnehmende an.
Während die weiteren Artikel des Schwerpunkts bislang nur in der Printausgabe der c’t verfügbar sind, versteckt sich am Ende des Überblicksartikels noch eine Schatzkammer voller Links zu verschiedenen Online-Lernangeboten – versteckt deshalb, weil es sich um eine gezipte Excel-Datei handelt.