Malte Spitz (Grüne) hat sich von der Telekom seine Vorratsdaten erklagt, und sie von Open Data City für Zeit Online auswerten lassen. Die Bewegungsdaten seines Handys wurden noch mit Blogeinträgen und Tweets verknüpft und alles zusammen übersichtlich optisch aufbereitet: Auf einer Google-Map kann man seine Bewegungen verfolgen, daneben sieht man, was er am jeweiligen Ort (vermutlich) getan hat.
Großen Respekt an Malte Spitz für diesen Aktion, und an Open Data City für die herrausragende Aufbereitung. Die Debatte um die Gefahren der Vorratsdatenspeicherung wird endlich aus der Ebene der Theorie geholt.
Update: Interessant liest sich auch der Artikel über die Datenauswertung.
Update: Malte Spitz hat auch noch einmal selbst dazu gebloggt.
Die Masse an Daten, 35.000 Datensätze über mein Leben, haben mich schon erschrocken. […]
Man muss sich einmal bewusst machen, dies ist nur die eine Hälfte der Daten. Mit einem vollständigen Datensatz oder mehreren Datensätzen kann man noch viel mehr über Menschen, ihr Privat- und Sozialleben herausfinden.
