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Wie viel Vorratsdaten über uns verraten

Malte Spitz (Grüne) hat sich von der Telekom seine Vorratsdaten erklagt, und sie von Open Data City für Zeit Online auswerten lassen. Die Bewegungsdaten seines Handys wurden noch mit Blogeinträgen und Tweets verknüpft und alles zusammen übersichtlich optisch aufbereitet: Auf einer Google-Map kann man seine Bewegungen verfolgen, daneben sieht man, was er am jeweiligen Ort (vermutlich) getan hat.


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Großen Respekt an Malte Spitz für diesen Aktion, und an Open Data City für die herrausragende Aufbereitung. Die Debatte um die Gefahren der Vorratsdatenspeicherung wird endlich aus der Ebene der Theorie geholt.

Hier geht es lang.

Update: Interessant liest sich auch der Artikel über die Datenauswertung.

Update: Malte Spitz hat auch noch einmal selbst dazu gebloggt.

Die Masse an Daten, 35.000 Datensätze über mein Leben, haben mich schon erschrocken. […]

Man muss sich einmal bewusst machen, dies ist nur die eine Hälfte der Daten. Mit einem vollständigen Datensatz oder mehreren Datensätzen kann man noch viel mehr über Menschen, ihr Privat- und Sozialleben herausfinden.

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13 Kommentare
  1. omfg
    ôO

    Wenn irgendeiner nun meinen sollte: Da können wir uns ja an ihm ein Beispiel nehmen, jetzt wo er vorgemacht hat, wie harmlos das ist und bräuchten uns nicht mehr beschweren… ist es unter Umständen im Bereich des nicht ganz unmöglichen, dass ich meinen Pazifismus vergesse und mich niederen animalischen Instinkten hingebe – möglicherweise…

    srsly omfg!

  2. Soweit bekannt, nutzt jeder die Software, die Hardware, die er zu nutzen wünscht. Und jeder ist selber für seine Daten verantwortlich, die er ausdünstet.

    Wer nicht ausdünstet, hat auch keine unschönen Flecken unter den Achseln.

    Wer freudig nutzt, der wird benutzt.
    Das finde ich gerecht.

    Die meisten „User“ haben ihr Hirn schon lange abgeschaltet. Resthirn kann aber auch der Rechner, das Handy etc. nicht ausgleichen.

    Der Depp sitzt immer am Gerät. Mitleid kommt mir auf, da ich vor allem die guten, neuen Laps liebe. Mitleid mit diesen Rechnern, verkommen in den Händen von Idioten. Die Rechner sind zu schützen. Gibt es da einen Rechnerschutz-Verein? Nein, sie leiden still, rächen sich aber an ihren verblödeten Besitzern mit allem Schnick und Schnack, was die Trojanertüte und Datenschleuder hergibt.

    Wunderbar.

    Elfi

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