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Was ist eigentlich Bitcoin?

Bitcoin gibt es schon seit 2009. ‚Damals‘ hat Satoshi Nakamoto das peer-2-peer-Bezahlsystem ins Leben gerufen. Und die Idee dazu auch noch viel älter. In den letzten Tagen ist das Interesse an Bitcoin sehr stark gestiegen: Jason Calacanis zum Beispiel bezeichnet Bitcoin gestern als das gefährlichste Open-Source-Projekt aller Zeiten.

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Aber was ist Bitcoin überhaupt?

Stellen wir uns eine Mischung aus DRM, public-/private-key-Verschlüsselung und einem peer-to-peer-Netzwerk mit verteilter Datenbank vor. Die Münzen dieser elektronischen Währung werden aus digitalen Signaturen generiert – und zwar in einem seeehr langsamen Prozess. Die Gesamtmenge an verfügbaren bitcoins ist per Definition limitiert auf 21Millionen, wobei diese Zahl erst in sehr vielen Jahren erreicht werden wird. Bei Wikipedia findet sich das folgende Rechenbeispiel:

Neue Bitcoins berechnen sich durch die Formel (6 * 50 Bitcoins/Stunde) * (eigene CPU-Geschwindigkeit / Summe der totalen CPU-Geschwindigkeit des Netzwerkes), womit die Generierung von 50 Bitcoins auf einem handelsüblichen Computer ca. 1 Jahr dauern würde. Demnach lohnt sich Generierung im großen Stil nur mit GPUs oder größeren Computernetzwerken, welche allerdings aufgrund des Strompreises (noch) in keinem Verhältnis zum Marktwert der Bitcoins stehen.

Update: Mehr Details zum „Bitcoin-Mining“ hier.

Um die Gültigkeit zu prüfen und das doppelte Ausgeben einer Münze zu verhindern, braucht man dann natürlich noch eine Kontrollinstanz. Üblicherweise wird im DRM-Bereich dazu eine zentrale Stelle geschaffen. Bei Bitcoin übernimmt diese Aufgabe ein peer-to-peer-System, das alle Transaktionen erfasst, und dadurch sehr schnell zu komplex wird (bzw. werden soll), um sinnvoll von einem Angreifer manipuliert werden zu können – so soll Falschgeld unmöglich werden.

Gleichzeitig ist das System, das nur auf anonymen Hashes basiert, absolut anonym pseudonym (Siehe Kommentare von Andre) für alle Teilnehmer – so lange sie Bitcoins nicht in echtes Geld tauschen. Hier wird auch die Attraktivität von bitcoins offensichtlich. Gegenüber Diensten wie Paypal bietet Bitcoin

  • keine Zensur-, Sperr-, oder Kontrollmöglichkeit
  • gebührenfreie weltweite Transaktionen
  • vollständige Anonymität (wie Bargeld)
  • eine Spekulationsmöglichkeit bzw. Aussicht auf Zinsen: Der Bitcoin-Wechselkurs in „etablierte“ Währungen bestimmt sich an Wechselbörsen. Inzwischen ist dort der Wert einer bitcoin von wenigen cent auf 6-8$ gestiegen.

Zusammengefasst verbindet Bitcoin also die Vorteile von Bargeld und Konten/Überweisungen.

Weder Staaten, noch Banken haben natürlich besonders großes Interesse daran, dass ein solches System sich durchsetzt. Entscheidend wird dafür aber sein, dass bitcoins konvertibel werden, bzw. bleiben. Dann wäre eine mangelnde Stabilität auch nicht so entscheidend, da man einfach immer zeitnah wechseln, und bitcoins nur für den Transfer nutzen könnte. Der wichtigste Punkt aber ist, dass bitcoin hält, was das System verspricht – sonst würde die Bezeichnung „gefährlichstes Open-Source-Projekt“ eine ganz andere Bedeutung bekommen. Nach der Aufmerksamkeit, die dem Projekt in den letzten Tagen geschenkt wurde, werden das jetzt mit Sicherheit ein paar kluge Köpfe prüfen.

Viele rechnen nun damit, dass sich als bevorzugtes Zahlungsmittel für illegale Geschäfte ausweiten, und „verboten“ wird. Das ist gar nicht so unwahrscheinlich, wenn man sich überlegt, was ein System wie bitcoin zum Beispiel für Geldwäsche-Gesetze und Einkommens- und Kapitalertragssteuern bedeutet. Paypals AGBs zum Beispiel schließen Währungswechsel ohnehin aus (klar, weil sie selbst am Währungswechsel bei internationalen Transaktionen verdienen). Bitcoin wirklich zu verbieten wird so leicht aber nicht zu machen sein, denn WENN zutrifft, was von bitcoin behauptet wird, ist das mehr oder weniger unmöglich –  wie soll nachgewiesen werden, dass mein Nachbar mir meine Bitcoins eingetauscht hat? Der hat doch gar keinen Account!

Entscheidend für die Durchsetzung des Projektes wird dann ausschließlich seine Akzeptanz sein. Bisher hatten alle mir bekannten alternativen Währungssysteme in dieser Hinsicht nur mäßigen Erfolg. Aber das, was bitcoin verspricht, klingt echt … sehr interessant.

Update: Ein deutsches interview mit einem Bitcoin-Aktivisten gibt es bei on3.

Ein langes Interview mit Gavin Andresen und Amir Taaki gibt es bei ThisWeekIn Startups.

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52 Kommentare
  1. Klingt ja sehr Interessant.
    Vorallem werden in letzter Zeit Bezahlen im Internet und Geld verdienen im Internet immer populärer.
    Man schaue sich PayPal an. Flattr ist auch eine ganz andere Idee mit der Vorstellung „Bezahlen“ umzugehen.
    Ich denke es zeigt sehr gut auf, welche Möglichkeiten uns unsere Digitale Welt und das Internet bieten. Man sollte sich jedoch ebenfalls mit den Risiken, den Gefahren und Nachteilen befassen.

  2. Bitcoin wird übrigens bereits sehr erfolgreich eingesetzt, vorallem im Rahmen von TOR hidden services, die für bitcoins entsprechende *hust* Dienstleistungen und Waren anbieten.

  3. Das Bitcoins anonym sind stimmt so ganz leider nicht. Allenfalls sind sie pseudonym. Da alle Transaktionen veröffentlicht werden (und dies ein wichtiges Prinzip der cryptographischen Sicherheit ist) kann die Bewegung eines Coins im Prinzip genau nachvollzogen werden. Wenn jemand eine Bitcoinadresse einer realen Person zuordnen kann, kann er daraus unter Umständen ableiten, welche anderen Adressen dieser ebenfalls gehören, da öfters Bitcoins bei Transaktionen zusammengeführt werden. Das Problem ist ein ähnliches wie bei der zuordnung von IP-Adressen zu realen Personen.

    Es gibt allerdings schon Services, die ähnlich wie Mixmaster bei E-Mail, Bitcoins von verschiedenen Nutzern mischen. Allerdings muss man dem entsprechenden Anbieter sein Geld anvertrauen und auch eine nicht allzuniedrige Gebühr zahlen.

    Ich denke aber, dass in Zukunft mehr solche Services entstehen werden und es gibt auch entwicklungen hin zu anonymen Wechselstuben. Auch denken schon Leute über ein TOR-ähnliches Versandsystem für reale Pakete nach. Alles IMHO sehr interessante Entwicklungen. :)

  4. Danke für die kurze Erklärung, das hilft schon ungemein. Das Einführungsvideo auf der offiziellen Homepage ist sehr gut als Ergänzung.

    Im Absatz nach dem Zitat ist leider ein Halbsatz verloren gegangen:

    Gleichzeitig soll die Speicherung der Transaktionen – wegen der vollständigen Anonymität der Nutzer, und weil die Transaktionen auf nicht näher beschriebene Weise

  5. Das Konzept ist an so vielen Stellen kaputt, man weiß gar nicht wo man aufhören muss zu lesen.

    Alleine schon die Vorstellung, dass ab einem gewissen Zeitpunkt alle Bitcoins vergeben sind und dann eine gesunde(?) Deflation einsetzt, scheitert an so vielen Punkten.

    Deshalb nur der technische Aspekt: Verschlüsselungsmechanismen sind niemals perfekt. Was heute eine unknackbare Sache ist, ist in fünf Jahren plötzlich veraltet und deprecated. Das war ja auch einer der Haupt-Kritikpunkte am elektronischen Personalausweis – selbst bei bester Verschlüsselung ist nicht zu garantieren, dass bei einer Gültigkeitsdauer von 10 Jahren die Sicherheit gewährleistet werden kann. Sprich: sollten Bitcoins ein Erfolg sein, wimmelt es in ein paar Jahren vor Fälschungen.

    Vor staatlicher Intervention muss sich Bitcoin genau so wenig fürchten wie das Regiogeld, das in Deutschland kursiert. Der einfache Grund: diese Systeme taugen als Ersatzwährung einfach nicht und sind daher keine Gefahr für das staatliche Geldmonopol.

    1. Kaputter als Banknoten die man fälschen kann, einem Mindestreservesystem dass es Banken erlaubt neues Geld aus dem NICHTS zu erzeugen ist es allemal nicht.

    2. Torsten, eine fachlich fundierte Analyse würde Deiner Kritik dazu verhelfen, dass man sie auch ernst nimmt – wir bekommen vorgeführt, wie das System des Fiat Money uns in immer mehr Unfreiheit, Chaos und Kriege stürzt, wir brauchen also jeden kritischen Gedanken und sachliche Kritik zur Verbesserung eines alternativen Geldsystems, das dringend benötigt wird, um die korrupten Geldeliten zu entmachten.
      Wenn Du Dich mal hinsetzen könntest und Deine Kritik detaillierter und weniger polemisch formulieren könntest, wäre es ein hilfreicher Beitrag.

  6. Wenn die Verknappung der Finanzmittel anstatt an begrenzte Goldvorräte an begrenzte Rechenpower geknüpft ist, ist einerseits regelmäßig eine Finanzreform nötig (Rechenkapazität steigt zur Zeit noch exponenziell), andererseits wird der illegale Raum der Botnetze und Trojaner direkt viel interessanter, denn Rechnernetze von einigen 1000 bis 10000 infizierten Maschinen sind bereits heute keine Seltenheit.

  7. Heisst das, es können nicht mehr als 21 Millionen Menschen eine Bitcoin besitzen? Oder können auch Bruchteile einer Bitcoin getauscht werden?

  8. Im Artikel steht:
    gebührenfreie weltweite Transaktionen
    das ist so meines wissens nicht richtig, denn alle Transaktionen kleiner 0,01 Bitcoin kosten Transaktionsgebühren.
    Da das System auf 21 mio Bitcoins begrenzt ist gibt das durchaus ein Problem, wenn 2,1 Milliarden Menschen einen Bitcoin besitzen wollen.

  9. Kann mir bitte jemand erklären wie sich eine „Währung“, die aus dem Nichts geschaffen wird, weil die Rechenleistung nicht wirklich sinnvoll genutzt wird, von bunt bedrucktem Papier unterscheidet?
    Ausser vielleicht dadurch, dass bereits jetzt eine nicht mehr nachweisbare Menge an Bitcoins durch Computerfehler/Desinteresse/verlorene Passwörter für immer aus dem „Kreislauf“ verschwunden ist?

    P2P Geldtransfer, schön und gut, aber der Fehler liegt in meinen Augen im System der Generierung und Limitierung.

    Wäre eine „bezahlte“ Variante vom BOINC-Projekt nicht viel sinnvoller?

    Da ist dann zwar die Geldmenge nicht auf Dauer begrenzt, sondern steigt mit der erbrachten Rechenleistung, aber zumindest würden dort Werte geschaffen.

    1. – Bitcoins können nicht gefälscht oder kopiert werden
      – Bei Bitcoins gibt es keine Inflation (Inflation ist nichts anderes als eine versteckte Steuer die dem Volk aufgeladen wird)
      – Bitcoins können weltweit ohne Gebühren versendet werden
      – Bitcoin Konten können nicht gesperrt werden (Spenden an Organisationen wie Wikileaks kein Problem)

      Das System der Generierung ist meiner Meinung nach genial. Irgendwie muss das Geld ja in Umlauf gebracht werden. Würde es jmd verteilen wäre das ganze ja wieder zentralisiert, genau dass was wir ja nicht wollen. Die Limitierung sorgt dafür dass nicht unendlich Coins erzeugt werden können. Wo ist das Problem?

  10. Bitcoin bietet die Möglichkeit über einen SOCKS-Proxy zu kommunizieren. Desweiteren kann man beliebige Konten für beliebige Transfers anlegen. Eine Anonymität im Rahmen der Möglichkeiten der dabei verwendeten Anonymisierungstechnik ist also durchaus möglich.

  11. „Computer will smash the pyramide“ – für mich ist Bitcoin auch etwas revolutionäres. Dank des Internets und solcher Techniken wird es dem „Fußvolk“ der Menschheit erstmals in der Geschichte möglich sein, mehr zu sagen zu haben als in den Jahrhunderten davor! Die Zeit ist vorbei in der wer uns von Eliten rumknechten lassen müssen. Schluss mit Inflation und künstlicher Gelderzeugung (hihi, bei Bitcoin ist es zwar auch künstlich aber ihr wisst ja..).

  12. Im Artikel steht „Neue Bitcoins berechnen sich durch die Formel (6 * 50 Bitcoins/Stunde) * (eigene CPU-Geschwindigkeit / Summe der totalen CPU-Geschwindigkeit des Netzwerkes)“
    Wie wird denn die „totale CPU-Geschwindigkeit des Netzwerks“ berechnet?
    Kann ich neue Blocks nur berechnen wenn der Rechner online ist?

  13. Ich weiß nicht welche Stelle der Beschreibung ich vielleicht überlesen habe, aber so’n paar substanzielle Punkte stehen immernoch offen:

    Man gibt der Währung einen Namen und Form(e)liert gequirltes Hirnbrei wobei der Nutzer einfach nur wissen will was der anfassbare Teil ist.

    – Was ist konkret das was als „Währung“ transferiert wird, also das was in meinem Wallet gespeichert ist? Ist es eine Mathematische Formel dessen Ergebnis bis zur Zahlung unerrechnet ist? Oder ist es irgendeine Gleitkomma-Zahl die zB. mit der Konstante PI oder irgend eine andere komplexe Rechnung errechnet wird ?

    – Was soll überhaupt diese spielerisch klingende „…Eine Rechenaufgabe wird gestellt (nach dem Motto Hurra wir lernen Rechnen; Der Lehrer schreibt eine Formel an die Tafel) und wenn das Ergebnis von der P2P Community gelöst wurde haben wir ein Coin erzeugt – nach dem Motto wieso einfach wenn’s auch schwer geht? Weil am Ende dieser Rechnung soll ja irgendwas heraus kommen und was kann das wohl sein, bestimmt kein Banane, sondern eine Stinknormale Zahl. Und diese Zahl kann nur eine Zahl zwischen dem Coin-Spektrum von 0 – 21 Million liegen. Wenn doch höchstens 21 Millionen Menschen jeweils nur 1 Bitcoin haben können so könnte man doch einfach (wie beim Gelddruck) eine limitierte Anzahl Bitcoins (Zertifikate) auch ohne hohen Rechenaufwand erstellen – oder nicht?

    – Es wird erzählt es sei dezentral. Was ist dann mit diesen Geld-Wechselstuben wo ich zB. Euro ◄―► Bitcoin Tausche. Denn dann wären das ja die zentralen Profiteure von Bitcoin.

    – Welche Lösung hat man für den Fall wenn der Wallet-Inhalt verloren (gelöscht) geht? Muss man die verlorenen „Coins“ soz. wieder errechnen und kann man das überhaupt herausfinden welche Coins wirklich verloren sind, denn vielleicht spart sie nur jemand?

    – Falls die gelöschten Bitcoins nicht mehr wieder erstellt werden können, hieße dies ja natürliche Wertsteigerung. Dies wäre Paradox weil ein Bitcoin nichts materielles ist.

    Ich weiß ich hab’s nicht begriffen aber dann zeige man mir aus welcher Textpassage der Wiki ich hätte alles verstehen sollen.

  14. @BitcoinMillardaer Seit ein paar Tagen ist eine neue Version des Bitcoin-Clients verfügbar. Damit ist es erstmals möglich das eigene Wallet zu verschlüsseln, was die Sicherheit noch mal deutlich erhöht, falls jemand (z.B. ein Virus, Trojaner) mal versucht an Dein Wallet zu gelangen. Wenn Du Dein Passwort jedoch vergisst oder kein Backup Deines Wallets erstellst, sind Deine Bitcoins futsch. Ohne Backup geht es also nicht. Siehe: .

  15. Was mit dem Bitcoin letztendlich geschehen wird, bleibt abzuwarten.
    Trotz jeglicher Kritik darf man nicht vergessen dass der Bitcoin als Gegenwert, alle Weltweiten Währungen stützt.
    Ich glaube nicht dass der Bitcoin als Staatswährung in frage kommt, dafür ist er einfach nicht ausgelegt. Zwecks anonymität und Pseudonymität. Wer sich dafür interessiert kann sich auf folgenden link anmelden uns sich selbst ein Bild verschaffen:
    https://www.bitcoin.de/r/9bprum

    Liebe Grüße aus München

    Dr. Reichhaller

    1. Sollte sich der Bitcoin wie Herr Dr. Reichhaller schildert in den nächsten Jahren als eigenständige und von Banken und staatlicher Seite akzeptierte oder eher geduldete Währung einen gefestigten Platz in der Zahlungsabwicklungen finden so kann man theoretisch davon ausgehen das die momentane Kursexplosion der letzten Wochen von rund 300 % nur der Anfang war. Aktuellen Chart von Bitcoin für Euro und Dollar gibt es auf:

      https://www.bitcoin.de/r/sk64hv

  16. Ich habe kein Vertrauen in Bitcoins. Am Ende des Tages sind es Daten. Vor einigen Monaten hat niemand geglaubt, dass SSL Verschlüsselung mal eben so von der NSA entfernt und das Netz global überwacht wird. Das ist alles nur eine Frage der Rechenpower und staatliche Organisationen oder Dienste könnten mit ihren Rechenzentren beliebig viele Bitcoins generieren und den Kurs beeinflussen, so wie sie alles beeinflussen, was sie können. Nein, genauso wenig wie ich der offiziellen Währung und den Banken vertraue, vertraue ich dieser Cyberwährung.

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