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Neusprech: Kostenloskultur

Das Neusprechblog hat sich mit dem Begriff „Kostenloskultur“ auseinandergesetzt: Wobei wir kurz anmerken müssen, dass das Gefasel von der K. natürlich eine Lüge ist. Kostenlos ist der Kram auf keinen Fall, auch der nicht, den Sie hier gerade lesen. Denn a) bezahlen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit, die wir dann beispielsweise in Preise umsetzen können, die…

  • Markus Beckedahl

Das Neusprechblog hat sich mit dem Begriff „Kostenloskultur“ auseinandergesetzt:

Wobei wir kurz anmerken müssen, dass das Gefasel von der K. natürlich eine Lüge ist. Kostenlos ist der Kram auf keinen Fall, auch der nicht, den Sie hier gerade lesen. Denn a) bezahlen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit, die wir dann beispielsweise in Preise umsetzen können, die direkt auch kein Geld bringen, aber Ruhm und Ehre und letztlich Buchverträge et cetera. Und b) haben andere sehr wohl Geld dafür bezahlt, in Form von Werbung (nicht hier, aber überall sonst). Die versprechen sich davon ebenfalls mehr von Ihrer Aufmerksamkeit, es muss also eine valide Währung sein.

Die ganze Aufregung ist nur scheinheiliges Gejammer. Immerhin erleben wir die größte deutsche K. seit fast dreißig Jahren in Form des allabendlichen Fernsehbildes. Oder haben Sie schon einmal irgendetwas an Sat.1 überwiesen?

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Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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5 Kommentare zu „Neusprech: Kostenloskultur“


  1. Der Vergleich mit SAT1 ist natürlich mal kein schlechtes Argument …


  2. Eure RSS-Feed-Seite ist im Eimer, oder? https://netzpolitik.org/feed/


    1. @RSS: Scheint gerade ein SSL-Bug zu sein, klappts denn bei Dir ohne „s“?


    2. http://validator.w3.org/feed sagt valid. Es kann sein das ’neue’ version von FF / chrome mit dem am ende nicht klar kommen. Aber das ist ein parsing problem der browser und kein ‚fehler’


    3. Auch noch die Podcast und TV feeds gecheckt. Sehen in FF 6.0.2 ‚kapput’ (unstyled) aus aber sind, laud W3 validator ok.

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