Wie der Guardian berichtet, kommt eine Studie der Uni Oxford zu dem Ergebnis, dass es äußerst unwahrscheinlich
sei, dass es jemals einen reinen Cyber War geben wird
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Heavy lobbying, lurid language and poor analysis are inhibiting government planning for cyber protection
In dem Bericht, den die britischen Forscher im Rahmen der OECD-Studie „Future Global Shocks“ erstellt haben, kommen diese zu dem Ergebnis, dass Lobbying, Sensationslust und ein Mangel an Forschung die Regierungsplanung für eine Cyber-Abwehr eher behindern.
Da große Teile der kritischen Infrastruktur mittlerweile von staatlicher in private Hand gegeben wird, sehen sie den Nutzen einer rein militärischen Cybersecurity Defence als begrenzt an.
Einen „echten“ Cyber War sehen sie als unrealistisch an: es gebe keine strategischen Gründe, aus denen ein Agressor seinen Angriff auf den Cyberspace begrenzen sollte.
Überhaupt erschwerten Übertreibungen und schwammige Definitionen dessen, was alles unter einen Angriff fallen solle, die Analyse und führten damit zu grob falschen Schlüssen.
Neben der finanziellen Unterstützung der internationalen CERT-Community empfehlen die Autoren, die EndbenutzerInnen besser zu schulen, da die Reduktion der Anzahl ungeschützter Computer auch die Schlagkraft der Botnetze verringere.
Großbritanniens New Labour-Regierung hatte 2009 im Rahmen der National Security Strategy erstmals auch eine Cyber-Security Strategy vorgelegt.