Kultur

Interview mit einer Anonymiss

Spiegel-Online berichtet über Gerüchte, wonach der harte Kern von Anonymous enttarnt sein soll: Sabotage in der Hassmaschine. Ob daran was dran ist, wird die nächste Zeit zeigen, kann auch nur ein PR-Gag einer neu gegründeten Security-Firma sein:


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Kein Gag ist das Interview von Oxblood Ruffin mit einer weiblichen Anonymous-Aktivistin auf BoingBoing: AnonyMiss, the yin to the Anonymous yang.

Oxblood: There is a strain of misogyny in Anonymous although my guess is that it comes mostly from younger participants. Does this bother you or is it something where you just hold your nose and look the other way.

Emma_A: Its always tricky trying to become accepted within a traditionally male dominated group. But having said that I haven’t experienced it personally although I’m aware of it. I believe that the more women become involved, the easier it will be to concentrate on what is important and what we want to highlight. I can honestly say I have had nothing but amazing help and support, not to mention kindness from every Anon I’ve been in contact with.

17 Kommentare
  1. Kann mal jemand noch ein Bild machen wo der männliche und er weibliche zusammen drauf sind? Und dann noch 2 Kinder im gleichen Stil (auch männl und weibl.) und dann noch drunter schreiben:
    Anonily (Anonymous + Family falls es nicht ersichtlich sein sollte :) ) ?

    1. @8 Sabäm

      100% Zustimmung. Was kommt dann noch? Anonyfag, Anonypedobear, Anonypastafarian. Wenn man unbedingt seine Identität reinpacken möchte kann man ja gleich den Klarnamen nehmen.

  2. Da hat jemand den Sinn von Anonymous offensichtlich nicht verstanden. „Tits or GTFO“ wäre die richtige Antwort auf dieses Interview gewesen.

  3. Wenn sich der Junge der den C&P Artikel im Spiegel zusammengeklickt hat mal die Daten genau angeguckt hätte, dann wäre schnell klar geworden, dass diese relativ wertlos sind. Aber für sowas haben die Journalisten heute leider viel zu oft viel zu wenig Zeit. Das ist nicht mal unbedingt ein Vorwurf an ihn persönlich, sondern eher an den Spiegel. Ausser ein paar sowieso schon hinlänglich bekannter Hacker wie z.B. Brett Chance oder Corey Barnhill deren Namen beim FBI warscheinlich nur noch Gähnen auslösen, waren da nur unvollständige Datensätze drin, teilweise falsch zugeordnete URLs oder einfach der eine oder andere Nick mal mit und mal ohne Klarnamen und das könnten genausogut der eine oder andere unvorsichtige Chanology Teilnehmer gewesen sein. Man möge mir verzeihen, dass ich noch keine Zeit hatte das 250 Seiten Chatlog durch zu lesen, aber die namshub-1.pdf die angeblich die ultrageheimen Namen der „Anonymousanführer“ beinhaltet ist ziemlicher Müll da sind auch nicks von Journalisten und allen möglichen anderen Leuten drauf, teilweise auch total veraltert und ich kann da auch keinerlei „Hierarchie“ erkennen.
    Also wäre zu bemerken, dass
    1. das nichts ist, was das FBI nicht schon wüsste oder relativ einfach rausbekommen könnte
    2.die daten total unreliable sind, was ein einfacher whois check in vielen Fällen schon geklärt hätte
    3. Gawker natürlich hier auch eine Agenda hat, seit dem Gawker Hack und deshalb hier nicht als neutral gelten darf oder als Quelle herangezogen werden kann

    etc. etc.

    in other words, viel Lärm um nichts.

    @meow „Ich hatte die ganze Zeit den Eindruck, dass Anon diese Emma_A ständig nur verarscht.“ +1 :)

  4. Ich finde es traurig, dass Anonymous immer noch als GRUPPE von Personen bezeichnet wird… als wär es ein im Internet ansässiger Stammtisch oder sowas. Wenn man sich ein wenig mit dem Thema befasst hätte, würde man sicherlich schnell verstehen, dass es sich um eine IDEE handelt. Und genau wie z.B. der Tierschutz eine IDEE ist, wird dieser von Organisationen (z.B. Greenpeace) und darin wiederum von einzelnen Aktivistengruppen ausgelebt.

    Nun kann sich sicherlich eine Aktivistengruppe oder ggf. sogar die Organisation darüber spalten lassen – aber mit Sicherheit nicht die Idee des Tierschutzes an sich. Und genau so verhält es sich mit Anonymous.

    1. Mag sein. Aber es schafft keinen Zugewinn an Anonymität, wenn man sein Geschlecht veräußert, noch sollte sich da jemand in irgend einen Flügel stellen um sich besonders Gehör zu verschaffen.

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