Bei heise security gibt es einen Artikel über die Kommunikation von Facebook bezüglich der auf vielen Seiten eingebauten Like-Buttons. Bisher hieß es ja immer, „Keine Sorge, wir machen nicht das, was uns unterstellt wird.“ Mittlerweile liest sich das etwas anders: Facebooks Schutzbehauptung.
Erst erklärte uns die Presseabteilung von Facebook: Nein, so was machen wir nicht, vertraut uns. Nachdem der technische Nachweis erbracht war, hieß es: Ja, stimmt schon, wir bekommen die Daten. Aber wir speichern die nicht – vertraut uns. Jetzt erklärt ein Techniker einige Details zur Cookie-Nutzung auf Facebook und heraus kommt: Ja, stimmt, wir benutzen diese Daten. Aber nur zu Eurer Sicherheit – vertraut uns.
Wenn man bedenkt, dass gerade von Post-Privacy-Befürwortern immer das Argument kommt „Keine Sorge, die machen nichts böses mit unseren Daten, denn deren Geschäftsmodell beruht ja auf dem Vertrauen der Nutzer“, dann kann man sich spätestens jetzt fragen: Kann man einem Unternehmen vertrauen, das in dieser Frage mehrmals versucht hat, nicht die Wahrheit zu sagen?