Elektrischer Reporter über Geschlechtsunterschiede im Netz

In der neuen Folge setzt sich der Elektrische Reporter mit stereotypen und tatsächlichen Geschlechtsunterschieden in der Netznutzung auseinander.

Außerdem gibt es eine interessante Zukunftsvision über maschinell erstellte Inhalte.

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Interessant waren in letzter Zeit auch noch die Folge über Aktivisten, Brückentechnologien und Industrien

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…und natürlich die über Städte, Anonymität und Hedonisten

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6 Ergänzungen

  1. Zur aktuellsten Ausgabe des ElRep:
    Durchschnittliche Captchas kann man heute auch schon knacken (mit Software), nur die benötigte Rechenleistung ist halt zu teuer, um das im großen Stil durchzuführen. Die Erkennungsrate liegt auf jeden Fall schon im 2stelligen Bereich.

    Und dass einige Seiten nur / hauptsächlich von selbstständig arbeitenden Computern besucht werden, ist auch heute schon ein Stück Realität, es ist nur noch nicht so dramatisch ausgeprägt wie im ElRep für die Zukunft vorhergesehen/erdacht.

  2. Bei dem Beitrag über die junge Frau, wo auch ihr Sohn am Ende gezeigt wird, ist mir zum ersten Mal klargeworden, dass jetzt Kinder geboren werden, die später mal die archivierte Historie der Beziehung ihrer Eltern nachvollziehen können, inklusive pikanter Details. Nun wird das die Kinder selbst oft nicht interessieren, allerdings eröffnen sich so ganz neue Mobbingansätze, die sich am veröffentlichten Leben der Familie bedienen. Und nicht nur die anderen Kinder, auch gerade dieser Typus sozialdarwinistischer Mittelschichteltern könnte sich über das familiäre Umfeld eines Kindes informieren, um festzustellen, ob es sich auch um den richtigen Umgang für das eigene Kind handelt. Hm, brave new kids?

  3. Man man man, die Video- und Audio-Links die ihr empfehlt fallen bei mir doch eh durch den Podcatcher rein :-p

    @Captchas knacken: Interessant fand ich die Variante Captchas auf eigene Dienste zu kopieren, und dort von echten Menschen lösen zu lassen. :D

  4. Oh man (frau?), ist dieses Mann/Frau-Thema nicht irgendann ausgelutscht?

    Es mag ja statistisch belegbare Unterschiede in der Nutzung geben (warum auch nicht). Aber nutze ich das Netz um eine Statistik zu beeinflussen?
    Wenn ich mich mehr vernetzen möchte (oder muss um beruflich erfolgreicher zu werden), dann kann ich das machen. Aber zu meinen Bedingungen und um mir einen Mehrwert zu bieten. Nicht um eine Statistik zu bedienen.
    Oder ist der Umkehrschluss, dass Frauen jetzt weniger bei Facebook aktiv sein sollten um auch diese Statisik auszugleichen.

    Muss 50/50 das Ziel sein? Ist es für den einzelnen überhaupt wichtig? Gab es sowas in der „offline“ Welt?

  5. Die Begründungen der Bloggerin in der Reportage, warum Frauen im Netz weniger wahrgenommen werden als Männer, klingt plausibel. Auf politischem Weg braucht und kann man diesbezüglich im Internet nichts erreichen. Tatsächlich hängt es an der Initiative der Frauen.

    Maschinell erstellte Inhalte sind lästig, z. B. eben diese irgendjemand gehörenden Seiten, die aus der Suchmaschine angeklickt, mit bezahlten Anzeigen folgen. Sogar Blogs gibt es zu Zwecken der bezahlten Weiterleitung automatisierte, deren Posts aus obskuren RSS-Feeds gespeist werden, um sie nicht nach reiner Geldmache aussehen zu lassen. Finde leider keinen Link dazu, bin aber irgendwann drüber gestolpert.
    In meiner Wahrnehmung sind maschinell erstellte Inhalte in den Google-Suchergebnissen tatsächlich jüngst zurückgegangen.

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