Pünktlich zum heutigen Start der Digitalen Gesellschaft hat sich heute noch eine weiter Vereinigung der Öffentlichkeit präsentiert: In der Deutschen Content-Allianz engagieren sich unter anderem Dieter Gorny, ARD, ZDF und GEMA für „angemessene Rahmenbedingungen“ für Inhalteproduzenten.
Eine klare Vorstellung von der zukünftigen Gesellschaft scheint der Verein zu haben: „Bei allen Entscheidungen und Weichenstellungen zur digitalen Entwicklung müssen unsere Positionen berücksichtigt werden.“ Immerhin: Für Netzneutralität will man sich engagieren. (Es scheint den Äußerungen nach hauptsächlich um die Probleme der Inhalte-Anbieter mit Apple’s 30% zu gehen.) Und natürlich für „Effektive Rechteklärungsmechanismen“, die schließlich „der beste Schutz gegen Piraterie“ seien.
Die Rede ist – na klar – von [2|3]-strikes und Netzsperren. Bei heise liest man:
Nicht zuletzt würde es Doetz begrüßen, auch mit Vertretern der „Digitalen Gesellschaft“ ins Gespräch zu kommen, die sich parallel als Bürgerrechtslobby auf dem Bloggerkongress re:publica wenige Kilometer entfernt formierte. Er sei sich aber auch sicher, dass einige das Anliegen der Allianz als „Kriegserklärung“ verstünden.
Ach, ehrlich?