Kultur

Bild hat die iPads kaputt gemacht

Stefan Niggemeier hat über einen Bericht der Sat1-Sendung „Akte 20.11“ gebloggt: „Akte“ deckt auf: Alle iPads kaputt. Die Redaktion hatte dort die steile These aufgestellt, alle iPads würden kaputt ausgeliefert, weil man für einen Besuch bei bild.de Extra bezahlen müsste. Ein Kurzfazit einer längeren lesenswerten Zusammenverfassung:

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Der „Akte“-Beitrag kommt aus einem Bereich des Blöden, in dem die Beklopptheit so groß ist, dass sie an Genialität grenzt, und der genaue Grenzverlauf unklar ist.

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9 Kommentare
  1. Und wenn du denkst, es kann gar nicht dümmer kommen, kommt doch prompt jemand mit einem Gegenbeispiel – es ist einfach frustrierend. Zum anderen fühle mich wieder einmal in meinem lang gepflegten Vorurteil bestätigt – Fernsehen verblödet.
    Andererseits schreibt Stefan Niggemeier so pointiert, dass ich oben genanntes nicht missen möchte.

  2. Klar, wenn ich mir demnächst ein neues Auto kaufe, versuch‘ ich es nach dem ersten baustellenbedingten Stau auch zurückzugeben. Schließlich heißt es ja, dass ich damit fahren kann. Das konnte ich aber in dem Stau nicht. Und dass ich zur Umgehung des Staus um die Baustelle herumfahren muss, das steht nicht auf dem Karton. Also funktioniert das Auto nicht richtig ;)

    Das geilste an der Sache ist ja noch, dass die Jungs es tatsächlich geschafft haben, dass der Händler das Gerät zurückgenommen hat.

    1. Naja, ich hätte das als Händler auch zurückgenommen, selbst wenn gesetzlich keine Verpflichtung dazu besteht.
      Einem armen technisch nicht versierten Kunden zu helfen wäre mir wichtiger als auf biegen und brechen durchzusetzen, dass ich im Recht bin.

      1. Das geilste an der Sache ist, dass die in dem Bericht das Ding nicht aus Kulanz zurücknehmen wollten, sondern am Ende wirklich geglaubt haben, dass es kaputt wäre…

      2. Prinzipiell gebe ich Dir Recht. Aber es war keine Originalverpackung etc dabei. So weit würde die Kulanz dann doch nicht gehen. Mit Verpackung und allen Teilen ja. Und ich würde dem Kunden auch genau erklären warum das nicht funktioniert und das der schwarze Peter nciht bei Apple sondern beim Springer Verlag liegt. aber das wussten die Verkäufer wohl selbst nicht. Ausserdem lässt sich der „Fehler“ problemlos mit einem alternativen Browser wie iCab lösen.

  3. Wer „Akte“ schaut, ist selber schuld.

    Aber unabhängig davon: die iPads *sind* kap0tt: trotz vorhandener GPU und der Tatsache, dass es der Safari unter OSX kann, hat der iOS-Safari keine Hardwarebeschleunigung. Dazu kommt die inkompatible Handhabung der Touch-Events, die mit den Maus-Events kollidieren, obwohl das anders problemfrei möglich gewesen wäre.

    Und so werden immer mehr Webseiten aufs iPad „angepasst“. Zuletzt hatten wir das in der Dimension bei Internet Explorer 6.

    Viele Grüsse,
    VB.

  4. Also ich bin da auf der Seite von Akte, aber wahrscheinlich nur, weils schönes Apple Bashing ermöglicht. ;-)

    Zu einem funktionierendem „Internetgerät“ gehört für mich auch die Funktion, seltsame Contentsperren umgehen zu können. Aber ich kenn mich mit dem iPad nicht aus, vielleicht ginge das ja sogar (ohne Jailbreak) nur der Servicetyp wusste es nicht.

    Ansonsten gehört da echt ne Warnung in der Art dazu: „Das iPad identifiziert sich als Mobilgerät. Inhalteanbieter können sie auf Mobilversionen ihrer Seite umleiten, die normalen Internetseiten können sie dann nur mit normalen Internetgeräten anschauen.“

  5. trotzdem ich niggemeier für einen ignoranten, insgeheim selbstverliebten idioten halte, stimme ich zumindest dem kurzfazit hundertprozentig zu.

    von einem akte beitrag ist aber auch nichts anderes zu erwarten

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