Kultur

Interview mit Peter Sunde über Flattr

Seit einer Woche haben wir Flattr bei netzpolitik.org eingebaut und in den letzten beiden Tagen im Mai auch schon 39 Euro eingenommen. Den Flattr-Button findet man mittlerweile bei jedem Artikel und auch im RSS-Feed. Über Flattr und die nächsten Schritte habe ich ein Interview mit Peter Sunde gemacht, der einer der Köpfe hinter Flattr ist.

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netzpolitik.org: Was ist Flattr:

Peter Sunde: Flattr ist ein System, um Geld zwischen Menschen zu tauschen. Die Idee dahinter ist, dass Menschen Geld dahin verteilen, was sie mögen. Flatr ist eine Mischung aus Bezahllösung und Spendensystem.

netzpolitik.org: Wieviele Nutzer hat Flattr in Deutschland?

Wir wachsen ziemlich schnell in Deutschland und derzeit haben wir rund 5000-6000 Nutzer aus Deutschland.

netzpolitik.org: Warum ist die Nutzerbasis von Flattr in Deutschland so hoch im Vergleichzu anderen Staaten?

Ich glaube, das liegt daran, dass die Diskussion über Micropayment für digitale Güter in Deutschland schon länger läuft und wir viel Aufmerksamkeit über Vorträge auf Konferenzen bekommen haben. Vor allem die re:publica 2010 hatte dabei eine große Zugkraft.

netzpolitik.org: Flattr ist moment in einer Closed-Beta-Phase. Wann öffnet Ihr die Nutzung?

Unser ursprüngliches Ziel zur Öffnung war der 1. Juni, aber wir haben den Termin um ein paar Wochen verschoben. Wir sind sehr vorsichtig, weil wir immer noch durch die Erfahrungen der Closed-Beta-Phase Fehler finden, diese beheben und uns deshalb Gedanken über ein Redesign des Systems machen. Sobald wir damit fertig sind, ist Flattr offen für alle.

netzpolitik.org: Nutzer können derzeit nur über Paypal und Moneybookers Geld an Flattr überweisen. Wann kommen weitere Dienste hinzu und welche werdet Ihr einbauen?

Seitdem wir Moneybookers eingebaut haben (Moneybookers ist günstiger und hat mehr lokale Bezahlfunktionen – in Deutschland u.a. Directbanking) haben wir unseren Focus erstmal auf die Fertigstellung von anderen Teilen des Systems gelegt. Wir sind nur wenige Menschen bei Flattr und deshalb müssen wir priorisieren. Wir werden mehr Bezahldienste einbauen, sobald wir die Zeit dafür haben. :-) Ich mag aber Moneybookers. Die haben nicht die unfaire Art von Paypal, sie sind günstiger und mehr lokalisiert.

netzpolitik.org: Ihr entwickelt eine offene API für Flattr. Was kann man mit der anstellen?

Die API ermöglicht dem Nutzer etwas zu erstellen, es zu flattern. Wir wollen Flattr.com zu einer nebensächlichen Sache machen im Vergleich zu den Dingen, die Nutzer flattrn wollen. Am Ende hoffen wir, dass alles von Flattr.com über die API läuft, aber erstmal starten wir mit einer kleinen Größenordnung. Unser Ziel ist es erstmal, ein stabiles und gutes Transaktionssystem zu schaffen. Darüber hinaus könnte die Seite in einem weiteren Schritt ein guter Anlaufpunkt werden, um interessante Informationen mit hoher Qualität zu entdecken (Vergleichbar mit digg.com, aber mit einem Mehrwert.

netzpolitik.org: Was werden weitere Funktionalitäten sein, die wir erwarten können?

Im Moment haben wir einen Feature-Stop und konzentrieren uns auf die Fertigstellung der API und beseitigen noch einen Fehler in dieser. Was wir danach machen ist noch ein Geheimnis (Oder eher: Wir wissen es noch nicht genau und werden sehen. :) )

netzpolitik.org: Es gibt mittlerweile auch OpenFlattr, ein freies Projekt, um eine offene Flattr-Alternative zu schaffen. Was hälst Du davon?

ich liebe es, dass Menschen das tun. Wir haben bisher noch keine gute Möglichkeit gefunden, das System so zu designen, dass es dezentral läuft und keine zentrale Anlaufstelle benötigt. Wenn jemand das Problem löst, sind wir sofort dabei.

netzpolitik.org: Danke für das Interview.

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64 Kommentare
  1. Schön, dass Paypal nun nicht mehr die einzige Option ist. Aber hat es einen guten Grund, dass der Flattr-Button zwar im Feed ist, ich unter einem einzelnen Post hier aber keinen entdecken kann ?

  2. Den Flattr-Button findet man mittlerweile bei jedem Artikel und auch im RSS-Feed.

    Wäre es möglich, dass ihr einen Feed ohne Flatter-Button anbietet? Oder wenigstens mit lokaler Kopie des Bildes (das soll gehen)? Denn sonst besteht aus meiner Sicht die Gefahr, das Flattr auch sehr genaue Profile von Nicht-Nutzern erhält. Fände ich nicht so toll und würde gerade auch zu netzpolitik.org nicht wirklich passen. Oder um es provokativ zu formulieren: dann braucht man auch keine Werbung für die „Freiheit statt Angst“, den AK Vorrat oder den AK Daten zu machen.

    Vielen Dank im Voraus,
    Drizzt

  3. @erlehmann – das wird an deinem Werbeblocker liegen. Sowohl Adblock Plus unter Firefox als auch Adblock unter Chrome blenden idiotischerweise den Flattr-Button aus.

        1. @raidor: Wir habend as Flattrss-Plugin eingebaut, das sich angeboten hat. Das muss aber nicht so bleiben. Wenn jemand Verbessernugsvorschläge hat, wie wir das ohne große Umprogrammierung ändern können, dann her damit. (Ich kann gerade nicht abschätzen, wie schwer es ist,d ass PLugin zu ändern, um Button von unserem Server einzubinden, geb das aber mal weiter)

  4. Die API wird erstmal jedem erlauben, zu erwartende Dinge zu tun, wie Dinge zu schaffen und Dinge zu flattrn.

    BS-Bingo? Politikerrhetorik?

    1. @SinusDurchCosinus: das war der einzige Satz, wo es mir etaas schwer gefallen ist, die Umgangsprache zu übersetzen. Das Original lautet: „The API will allow you to do the expected things I would guess – create a thing, flattr a thing etc.“ Hast Du Verbesserungsvorschläge?

  5. Die Daten, die bei Flattr inhärent gesammelt werden, sind naturgemäss sehr personenbezogen und erlauben genaue Profile der persönlichen Vorlieben – schliesslich drückt „flattrern“ genau das aus.

    Welche Vorkehrungen sind getroffen, diese Daten abzusichern?

    So sehr ein Bezahlsystem für Online-Inhalte im Prinzip zu begrüssen ist: Sind hier nicht noch einige Fragen zu klären?

  6. Auch noch eine spannende Frage: wie will Flattr für Nicht-Blogger und Nur-Zahler attraktiv werden. Ansonsten wird das System schlichtweg in Kleckerbeträgen versanden…

  7. Wer will nochmal wer hat noch nicht?

    Send one of these codes to someone to invite them!
    Each code can only be used once.

    0c67de97b5b058c6f
    49a3e2d336f66402b
    e6220ac15169db896

  8. „The API will allow you to do the expected things I would guess – create a thing, flattr a thing etc.“

    = Die API ermöglicht dem Nutzer etwas zu erstellen, es zu flattern,.. und so weiter.

    Auf eine Übersetzung von expected things kannst Du hier mit gutem Gewissen verzichten. Es sagt nicht mehr aus als „naja, die API tut das, was man von einer API erwartet“. Es drückt wenn überhaupt also nur aus, dass der Interviewte gerade etwas für ihn Selbstverständliches erklärt. Das ist wiederum eine Information, die dem Leser nichts bringt (es geht ja um flattr und nicht um die interviewte Person) und wäre ein typischer Fall für sinnerhaltende Aussagekürzung ;)

    1. @raphz: Danke, hab ich verbessert.

      @Eike: Was meinst Du genau? Der Screenshot sieht doch ganz normal aus. (Ich kanns nicht ausprobieren, weil ich mich selbst nicht flattrn kann.)

  9. Ich habe gerade mal ein Konto bei moneybookers eröffnet. Das ist nix für mich:

    * Es ist sowas wie ein prepaid-Konto
    * Einzahlungen (giropay/masterkard) kosten Geld, oder brauchen ihre Zeit
    * Es gibt kein Knopf zum kündigen

    Wenn oben steht, dass Moneybookers günstiger ist, dann wohl nur für den Shopbetreiber.

  10. Sorry aber gerade bei FLATTR bin ich wirklich enttäuscht das es keine (günstige) ANONYME Möglichkeit gibt Guthaben einzuzahlen …

    Die einzige die ich bisher gefunden habe bedeutet
    20% Verlust in Gebüren über PayPal …

    Und PayPal stinkt so dermaßen …

    Ich persönlich werde Flattr so nie nutzen …

    Hab kein Bock irgendwelche Bankdaten mit diesem AlterEgo zu verknüpfen.

    Hätte schon gerne diverse Artikel gerne Geflattrt aber SO_! nicht …

  11. markus: der Vergleich mit Paypal lässt irgendwie jeden gut aussehen? Gegenüber der guten, alten Banküberweisung ist es immer noch ein Geldgrab.

  12. @markus wegen @eike: Wenn man in Google Reader auf den Flattr Button klickt landet man nur auf der Flattr Startseite, da der Button dort hin verlinkt.

  13. Ich verstehe nicht, warum man bei Flattr nicht einfach die Möglichkeit einer SEPA-Überweisung nutzen kann. Ich habe mir sagen lassen, auch schwedische Banken bieten Konten in EUR an. Somit könnte dann jeder kostenfrei auf dieses Konto überweisen.

  14. Das Interview ist mir entschieden zu nett. Ein kritisches Follow-Up würde ich mir da schon wünschen (- und offensichtlich geht es einigen der anderen Kommentatoren ähnlich)

    Der Punkt Datenschutz kam mir entschieden zu kurz, kam schließlich gar nicht vor…

  15. Wie viele vor mir und an anderer Stelle gesagt haben, ist Flattrs größte Schwäche aus Sicht der Zahler, dass es nur Paypal oder eben Moneybookers gibt.

    Eine einfache Banküberweisung / Bankeinzug wäre für mich persönlich das Mindeste.

    Sollte Flattr einmal richtig groß werden, könnte man auch über an Kiosken zu erwerbende Code-Karten (wie mit Prepaid-Mobilfunk-Karten) nachdenken: eine anonyme und die sicherste Zahlmethode.

  16. omg, ihr habt openflattr erwähnt!
    dabei hab ich faules keks gerade mal 5 kleine wikiseiten mit nem logo gemacht. :S

    ich hoffe mal meine berühmtheit über nacht dient mir als motivation…

  17. Hmm … eigentlich ist flattr ja wirklich ne gute idee… aber Datenschutztechnisch wie es hier bei netzpolitik verwendet wird leider ein No-Go :(

      1. @markus: Auch wenn ich nicht gemeint war und auch, wenn auf meinen Beitrag hierzu nicht eingegangen wurde. Ja, ich habe konkrete Verbesserungsvorschläge: Plugin aktualisieren (0.9.6.1 oder neuer). Oder ganz allgemein: den Plugin-Autor fragen, so wie ich das gemacht habe, obwohl ich weder ein Blog betreibe noch einen Flattr-Button einsetze.

        Grüße,
        Drizzt

        P.S.: Falls das jetzt etwas „aggressiv“ klang, bitte ich das zu entschuldigen, aber mich hat es schon gestört, dass gerade netzpolitik.org mit schlechtem Beispiel beim Datenschutz vorangeht. War aber dennoch kein persönlicher Angriff.

  18. [quote]Wir werden mehr Bezahldienste einbauen, sobald wir die Zeit dafür haben.[/quote]

    Ähm, ich will ja nix sagen, aber wenn man Geld verdienen will – oder auch nur einen Service zum Laufen bringen – sollte man die Einstiegshürden so gering wie möglich machen. Und ohne Lastschrift: keine Chance.

  19. @ Markus:

    So kann man das nicht sagen. Paypal nimmt genau so wie Moneybookers Gebühren für jede Transaktion. Nur bei Paypal werden die Gebühren vom Empfänger getragen, bei Moneybookers vom Sender des Geldes. Außerdem nimmt Moneybookers noch fast 2,-€ für jede Abhebung von Geld.

    Lena

  20. @ Lena:

    Super erklärt :). Ich bin jedoch nicht sicher, ob der Versender von Geld bei Moneybookers wirklich Geld bezahlen muss. Mir ist das noch nicht untergekommen und eigentlich verwende ich sowohl Paypal als auch Moneybookers beruflich recht häufig.

  21. Ich hatte Peter schon Liberty Reserve als Zahlungsweg vorgeschlagen. Abgeneigt war er dem bisher nicht und angeblich hat er LR auf die Liste der zu untersuchenden Bezahlungssysteme gesetzt.

    @27 Tharben: Prepaidkarten halte ich für unnütz. Dann kann Flattr lieber paysafecard oder Ukash als Gateway nehmen. Nur ist der Setup-Preis um PSCs als Händler direkt annehmen zu können soweit mir zu Ohren gekommen ist sehr hoch.

    Lastschrift ist in meinen Augen ziemlich „altmodisch“ und ich denke mal recht schwierig international umzusetzen im Vergleich zu anderen Zahlungsmethoden.

    Ich selbst finde PayPal wie ettliche andere nicht gut und habe dort auch keinen Account – Gründe die gegen PayPal sprechen lassen sich schnell ergoogeln.
    Allerdings kann jeder bei PayPal mit seiner Kreditkarte zahlen ohne einen Account dort anlegen zu müssen. Über die Gebühren kann man sicher streiten, aber weiß einer hier was andere Anbieter für Kreditkartenzahlungen abwickeln an Gebühr vom Verkäufer verlangen?

    In meinen Augen kann man daher mit PayPal bei Flattr leben und es wie jeden beliebigen Kreditkartenabwickler nutzen – mit der Ausnahme, dass man bei anderen Anbietern die Gebühr nicht kennt.

    Anonym ist die Kreditkarte natürlich nicht, aber darum wird es beim Stichwort Lastschrift auch kaum gegangen sein :)

  22. Hier macht man sich ja viel Gedanken darüber, wie Flattr funktioniert, wie sicher es ist, wie genau Flattr oder die wiederum daran angeschlossenen Bezahlsysteme es mit dem Datenschutz nehmen – oder ob das rein technisch überhaupt möglich ist. Sollte die zentrale Frage nicht sein: Braucht irgendjemand Flattr? Und da wir auf mittelfristige Sicht das Geld abschaffen wollen, würde ich eher zu der Ansicht tendieren, dass Flattr überflüssig ist und auch keinen hilfreichen Schritt zum Erreichen dieses Ziels darstellt! Mein Blog „so-zi-al“ bleibt daher Flattr-frei – so charmant die Idee von Flattr als theoretische Übergangsökonomie auch ist, wenn man ALLES via Flattr bezahlen könnte…

  23. Peter Sunde von „The Pirate Bay“?

    Für mich ein Grund mehr meine Daten, geschweige denn Kreditkarten Daten, dort nicht einzugeben.

    Aber schon erstaunlich, mal kurz ein Vortrag auf der der re:publica und alle Blogger klatschen -quasi synchron – Beifall.

  24. Nochmals der Hinweis: Bei PayPal gibt es zwei Tarife: Einen für normale Zahlungen wie z.B. für ebay, einen weiteren für Micropayments, der etwas billiger ist (ich glaube, 10% + -,10 ct pro Summe). Man kann mehrere accounts parallel haben; Wahlmöglichkeit bei der Anmeldung.

  25. @41 Beobachter: Dann hast du nicht verstanden, dass ich von verschiedenen Zahlungsabwicklungssystemen gesprochen habe und nicht davon Flattr zu seinem eigenen Paymentprocessor zu machen.

  26. Vielen Dank für diesen Blogartikel der u.a. dazu beigetragen hat das Flattr nun auch auf meinem Blog Einzug gehalten hat.

    Zu den Zahlungsmöglichkeiten würde ich ebenfalls eine Banküberweisung vorziehen. Wäre schön wenn man dies in Zukunkft als zusätzliche Option anbieten würde.

  27. Ich finde es ebenfalls verwunderlich, dass Netzpolitik.org den Gesichtspunkt Datenschutz in dem Interview völlig unterschlägt. Auch wenn man keinen Flattr-Account hat, versucht Flattr.com ein Cookie zu setzen. (Und selbst wenn man im Browser Cookies von Drittanbietern blockiert hat, bleiben IP-Adresse etc. als Identifizierungsmerkmal.)

    Vom Datensammelpotential her ist Flattr daher durchaus mit Google Analytics und anderen Third Parties zu vergleichen, deren Einsatz Netzpolitik ja auch kritisch sieht: http://www.netzpolitik.org/2008/spiegel-online-jetzt-ohne-google-analytics-aber-weiterhin-mit-drittparteien-datensammlung/

    Das lässt sich auch nicht wegwischen durch den Hinweis auf die Möglichkeit, auf einen statischen (lokal gehosteten) Button auszuweichen. Wie hier ausgeführt, hat das diverse Nachteile. Daher ist davon auszugehen, dass das nur wenige Seiten einsetzen werden. Dann kann man zwar Fefes Blog ohne Bedenken besuchen, aber das Leseverhalten auf den anderen teilnehmenden Seiten bleibt weiterhin zentral trackbar.

    Hier jemand den Flattr-Machern die Frage gestellt, die Markus in dem Interview versäumt hat:

    http://the-gay-bar.com/2010/05/06/on-flattr-and-privacy-the-flattr-button/

    Die Antwort von Flattr ist immerhin ermutigend: „We don’t gather any data right now as we are in beta. If we will any in the future it will be anonymized. We hate when sites track people.“

    Natürlich sind solche Versprechen schwer kontrollierbar. Aber immerhin scheint es, als wären die Flattr-Macher sensibler für die Tracking-Problematik als einige ihrer Fans.

  28. @markus:

    1. Bei mir im Feed ist das komplett kaputt (Liferea hier) – zuerst die ganzen Variablen-Definitionen von dieser komischen API die die da haben, dann „Feel free to Flattr this post at flattr.com, if you like it.“ und dann der Flattr-Button, der auf die Startseite verlinkt.

    2. Wenn man JavaScript ausschaltet, sieht man gar keinen Button. (Auf der Seite selber)

    —-

    Lösungsvorschlag: Einfach einen statischen Button einbinden, der auf netzpolitik.org liegt und direkt auf die Thing-Seite auf Flattr linkt, wo man dann flattern kann. Löst sowohl die JavaScript- als auch die Datenschutz-Problematik. Einziger Nachteil: Kein Counter mehr.

    Langfristig wäre es vielleicht eine Lösung, wenn die Seite bei Flattr den aktuellen Zähler holen könnte. Das könnte man dann alle fünf Minuten machen und dann Bilder erstellen, die dann auf der Seite eingebunden werden, so hat man dann auch wieder den Counter.

    1. @Marian: Dakne für den Lösungsvorschlag. Bei mir funktioniert es zwar in Liferea, aber ich hab das Gefühl, dass da nur der Seitenleisten-Flattr-Button angezeigt wird, obwohl mir unser Admin erklären wollte, dass das logisch nicht gehen würde. Ich schau mal, wie wir das besser hinbekommen und notfalls verzichten wir eben auf den Button im Feed.

  29. Ich mag die Idee.
    Die Datenschutzprobleme bestehen, aber die lassen sich ja mittelfristig mindern und zumindest gibt Flattr sich nicht als wäre ihnen das wahnsinnig wichtig.
    Aber interessant finde ich es vor allem als eine Art des sozialen Payment, dass man kostenpflichtige Inhalte anbieten kann, bei dem „jede(r)“ (naja) sehr einfach eine Summe bezahlt, die er/sie normalerweise so investiert.
    Ist ’n bisschen sozialistisch der Gedanke (jeder gibt so wie er kann und bekommt das gleiche), aber warum nicht?

    Aber wo wir gerade über Schaltflächen unter Beiträgen reden: Ich bin seit geraumer Zeit Kunde bei identi.ca was interessiert mich der retweet-Button?

  30. Für mich kommt als Bezahlmöglichkeit nur die Überweisung, oder Bankeinzug in Frage. Bei allen anderen Methoden verschwindet zu viel Geld in Dienstleister/Bankkanäle. Ich will doch Blogger unterstützen und nicht Wegelagerer und Datensammler.

  31. Auch ich halte die Bezahlmöglichkeiten für verbesserungswürdig als auch das Layout der Seite sowie die Möglichkeiten der Abrechungslegung und -zuordnung.
    Es ist ein Startup, dass ja erst einmal ausloten muss, was möglich ist. Diese Zeit sollte man den Machern lassen, denn sonst wäre schon so manche gute Idee gescheitert.
    Wie sagte mal ein Chef von mir „Du brauchst Zeit und/oder Geld für eine Idee.“ Ich gebe Flattr die Zeit, sich zu entwickeln

  32. Was für ein System. Jeden Monat gehen 10% des kompletten Geldes an die Besitzer. Seiten, denen ich was „flattere“, die aber unter 10€ kommen, müssen ebenfalls flattern bzw. der Betrag wird gespendet (natürlich -10%). Das Ende vom Lied ist, dass nur die ganz großen, die genug Geld zusammenbekommen, überhaupt was davon haben. Alle anderen bekommen zwar ein bisschen was, müssen es aber direkt wieder abgeben. Nette Geldmaschine, darauf hätte ich auch kommen können…

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