Kultur

Digitale Atomkraft

In der Berliner Zeitung ist ein großartiger Essay von Peter Glaser veröffentlicht: Kulturelle Atomkraft.

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Mit der Digitalisierung gehen immer mehr Dinge, die zuvor an bestimmte unaustauschbare Materialien gebunden waren, in einen neuen Aggregatzustand über. Kulturdinge im weitesten Sinn – aus Zeichenbrettern, Tonstudios, Fernsehern, Büchern, you name it – werden Daten. Diese digitale Substanz hat eine grundlegend neue Leichtigkeit. Die digitalen Dinge lassen sich ungleich leichter bewegen als zuvor, weltweit senden, empfangen, verändern, kopieren, mit anderen teilen, remixen.

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4 Kommentare
  1. Ein sehr interessanter Essay, danke für die Bereitstellung des Links.
    Die seit länger Zeit bestehende Remix-Kultur im Internet, man denke dabei nur an „Sinnlos im Weltraum“ ist meiner Meinung nach eine der vielen neuen Kunstformen unserer Gesellschaft. Gerade diese Remix-Kultur in bezug auf Politik und gesellschaftlicher Probleme ist für mich ein sehr kreativer Ausdruck sich an der politischen Bildung unserer Gesellschaft zu beteiligen. Und die Atomisierung von „Dingen“ unserer Gesellschaft und deren Neuzusammensetzung in der Kunst entwickelte sich nicht durch das Internet, sondern hat als Kunstform bereits bestanden. Ein Meister dieser Molekülbildungen war Andy Warhol.

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