Kultur

Creative Commons und Firefox 3.5

Die zur Zeit als 3.1beta3 verfügbare Version des kommenden Firefox 3.5 bringt neben anderen Features, die Möglichkeit mit sich, Audio- und Videos-Files direkt per Tags in die Seite einzubetten. Dabei wird das freie Ogg-Format unterstützt, was Creative Commons natürlich besonders freut:

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Admittedly it isn’t easy to explain why open multimedia formats are so important for the open web — they are infrastructure, lowering a number of costs and enabling interoperability for everyone — so the benefits of widespread adoption of open formats (and opportunity costs of their lack) is systemic and largely invisible. We’re pretty comfortable with making such an argument and appreciate the challenges of doing so — though there are many concrete use cases enabled by Creative Commons licensing, we know those are the tip of the iceberg.

Creative Commons hatte sogar über die letzten Jahre <video>-Tags als „Belohnung“ für fleißige Tester in ihre Artikel eingefügt.

Die eingebetteten Videos sehen schick aus, lassen sich über Buttons steuern und auch ohne Zusatzprogramme herunterladen. Auch bei Opera und Safari wird an der Unterstützung gearbeitet.

Mache Seiten werden von dieser Möglichkeit sicher profitieren, youtube und Konsorten werden ihre Nutzer aber wohl eher weiter einschränken als die Chancen zu nutzen.

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2 Kommentare
  1. Das ganze wäre ja super, wenn es auch gut funktionieren würde. Unter OSX habe ich eine Auslastung von 90% (Macbook Pro) sobald ich ein eingebettetes OGG File abspiele. (das ist leider mehr als die ebenfalls sehr CPU lastigen Flash Player unter OSX)

    Als zweites fehlt mir der Fullscreen Modus, der aber sicher irgendwann noch nachgereicht wird.

  2. Das Problem am arg CPU-fressenden Video-Support ist, dass Chris Double zur Zeit noch keine Hardware-Beschleunigung implementiert hat. Es gibt allerdings eine sehr schöne Demo, die präsentiert, was man mit nativer Brwoserunterstützung anstellen kann. Auch die Anwendung von SVG-Filtern auf <video>-Elemente habe ich schon gesehen.
    Hoffentlich nutzt Netzpolitik.org dann auch bald das <video>-Element.

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