Meine newthinking-Kollegin Geraldine de Bastion hat in der Ausgabe Ausgabe 10/2009 der Blätter für deutsche und internationale Politik einen umfangreichen Artikel über „Afrikas Blogosphäre – Bürgerjournalisten zwischen Kairo und Kapstadt“ geschrieben.
Der Beitrag politischer Weblogs zur Meinungsbildung und Mobilisierung von gesellschaftlichen Protesten ist ein international viel diskutiertes Thema – jüngst vor allem mit Blick auf den Iran. Der afrikanische Kontinent erscheint auf der Karte des Web 2.0 hingegen zumeist als ein weißer Fleck. Dabei wächst auch zwischen Kairo und Kapstadt die Zahl der politischen Blogs und damit deren Bedeutung für die öffentliche Sphäre und den gesellschaftlichen Diskurs. Welches Potential birgt diese Form der Internetkommunikation, um demokratisches Denken und Handeln – gerade in Ländern mit fragilen partizipativen Strukturen – zu unterstützen und zu fördern?
Passend dazu ist auch ein Interview von Geraldine mit der kenianischen Bloggerin Ory Okolloh, was wir im Frühjahr hier veröffentlicht haben: Speaking with a Kenyan Pundit – an Interview with Ory Okolloh.