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Freie Software in Südafrika

Pro-Linux: Südafrika wechselt auf freie Software. Nun hat auch das Kabinett beschlossen, zunehmend auf freie Software zu setzen. Wie einem Beschluss vom Mittwoch entnommen werden kann, wird künftig jede neue Software, die von und für die Regierung entwickelt wird, auf offenen Standards basieren. Damit verspricht sich die Administration eine Senkung der Kosten und Unabhängigkeit von…

  • Markus Beckedahl

Pro-Linux: Südafrika wechselt auf freie Software.

Nun hat auch das Kabinett beschlossen, zunehmend auf freie Software zu setzen. Wie einem Beschluss vom Mittwoch entnommen werden kann, wird künftig jede neue Software, die von und für die Regierung entwickelt wird, auf offenen Standards basieren. Damit verspricht sich die Administration eine Senkung der Kosten und Unabhängigkeit von einem großen Hersteller. Ferner sollen die Systeme von Windows auf Linux umgestellt werden. Wie der Regierungssprecher Themba Maseko gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bestätigte, ist auch hier der ausschlaggebende Punkt eine Einsparung von Lizenzausgaben und eine Verbesserung der IT-Fachkenntnisse im eigenen Lande.

tectonic: SA government to switch to open source.

In a statement the cabinet said „all new software developed for or by the government will be based on open standards and government will itself migrate current software to FOSS. This strategy will, among other things, lower administration costs and enhance local IT skills.“ „All the major IT vendors in the country have both supported the initiative and made contributions to the development of FOSS. Government departments will incorporate FOSS in their planning henceforth.“

Heise: Südafrika steigt auf Open Source um.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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