CNet News hat in einem Test, dessen Auswertung ich nur auf mp3.com finden kann, untersucht, wie sich das Abspielen kopiergeschützer Songs auf die Laufzeit von mobilen MP3-Playern auswirkt. So spielt der „Creative Zen Vision:M“-Player normale MP3s mit einer Batteriefüllung 16 Stunden lang ab – sind alle Songs in Microsofts WMA DRM 10 Format, so senkt sich seine Akkulaufzeit auf ungefähr 12 Stunden, um 25%. Apples AAC-DRM Format schmälert die Laufzeit des iPods um 8%.
Aus dem Bericht:
“We found similar discrepancies with other PlaysForSure players. The Archos Gmini 402 Camcorder maxed out at 11 hours, but with DRM tracks, it played for less than 9 hours. The iRiver U10, with an astounding life of about 32 hours, came in at about 27 hours playing subscription tracks.”
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3 Kommentare zu „Windows-DRM besonders unökologisch“
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[…] via netzpolitik und nicorola […]
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[…] CNet News hat einen Test durchgeführt bei dem man herausgefunden hat, dass Musikstücke, die mit dem DRM (Digital Rights Management) versehen sind, bei MP3 Player zu einem erhöhen Energieverbrauch führen, und somit dem Kunden zusätzliche Batteriekosten aufbürden, die sonst nicht in Erscheinung getreten wären. So spielt der “Creative Zen Vision:Mâ€?-Player normale MP3s mit einer Batteriefüllung 16 Stunden lang ab – sind alle Songs in Microsofts WMA DRM 10 Format, so senkt sich seine Akkulaufzeit auf ungefähr 12 Stunden, um 25%. Apples AAC-DRM Format schmälert die Laufzeit des iPods um 8%. […]
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[…] Digital Rights Management (DRM) ist eine Plage des digitalen Zeitalters. Unter anderem ermöglicht es den Konzernen eine Einzelabrechnung für jeden Abspielvorgang und eine starke Kundenbindung im Verdrängungswettbewerb (ähnlich wie Rabattpunkten). Aber vor allem sind DRM-Systeme eine dreiste Bevormundung des Kunden mit technischen Mitteln. Dabei geht der sog. „Schutz“ extrem weit über das hinaus was durch das Urheberrecht abgedeckt ist: Privatkopien und der freie Gebrauch nach Ablauf der Schutzfristen werden von den Abspiel-Barrieren praktisch immer vereitelt, und sogar bereits gemeinfreie Inhalte wandern heutzutage oft hinter Kopierschutzgitter. Das eigene portable Abspielgerät oder das PC-Betriebssystem muss die DRM-Variante des Downloads unterstützen, andernfalls bleibt die Ohrmuschel unbeschallt. Sehr ärgerlich ist auch die jüngst entdeckte Tatsache, dass das Abspielen von DRM-verkrüppelter Musik auf portablen Geräten die Batterielaufzeit merklich verkürzt. Letztendlich profitieren von DRM immer die Industrie-Konzerne, eher selten die Musiker, und die zahlenden Kunden werden massiv in ihren Möglichkeiten eingeschränkt und die ihnen zustehenden Freiheiten beschnitten. Es gibt also genug Gründe, einen großen Bogen um DRM zu machen. Und dass der Vertrieb von Musik im Internet durchaus auch ohne Abspielschutz funktioniert, zeigt diese Liste von Downloadshops [via Netzpolitik]. […]
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